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Nordrhein-Westfalen - Niederlande - Emmerich (ots) Mehrere Täter haben heute Morgen gegen 04.00 Uhr versucht, in Emmerich einen Geldautomaten zu sprengen. In zeitlicher Nähe zur Tat ereignete sich auf der A 12 in den Niederlanden ein Verkehrsunfall mit zwei Todesopfern. Die Überprüfungen, u.a. durch Auswertung einer Überwachungskamera in Tatortnähe, ob der Unfall mit der Tat in Emmerich in Verbindung steht, laufen derzeit.

 

Emmerich/Niederlande (ots) Zwei der drei mutmaßlichen Verdächtigen einer versuchten Geldautomatensprengung sind am frühen Morgen in den Niederlanden bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Die offenbar aus den Niederlanden stammenden Tatverdächtigen haben am Freitagmorgen, 28.02.2020, versucht, einen Geldautomaten auf der Ostermayerstraße zu sprengen. Um 04.03 Uhr meldete eine Sicherheitsfirma eine Alarmauslösung an dem Automaten.

Als Beamte der Bundespolizei und eine Emmericher Streife kurze Zeit später am Tatort eintrafen, fehlte von den Tätern zunächst jede Spur. Am Geldautomaten wurden massive Hebelspuren festgestellt, zu einer Sprengung war es offenbar nicht gekommen. Die Überwachungskameras einer angrenzenden Spielhalle zeigten insgesamt drei Täter, die offenbar versuchten, mit Gasflaschen und Zuleitungen eine Sprengung herbei zu führen. Ebenso war das Täterfahrzeug, ein silberner Audi A3 mit Herner Kennzeichen, zu erkennen. Durch die Leitstelle der Polizei in Arnheim wurde gegen 04.50 Uhr mitgeteilt, dass sich in zeitlicher Nähe zur Tat in Emmerich auf der A12 unmittelbar hinter der deutsch-niederländischen Grenze ein schwerer Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Audi RS3 ereignet hat.

Hierbei verstarben zwei der drei Fahrzeuginsassen noch vor Ort. Nach einer dritten Person wird derzeit gefahndet. Aufgrund der Übereinstimmung des am Tatort abgelesenen Kennzeichens und aufgefundener Bekleidung im Fahrzeug, die auch auf der Überwachungskamera zu erkennen ist, deutet alles darauf hin, dass es sich bei den Unfallopfern sowie dem derzeit Flüchtigen um die Tatverdächtigen aus Emmerich handelt. Warum die Verdächtigen von der Tatausführung abließen, ist noch unklar.