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Erstmeldung: Nach Medienberichten und Mitteilung via. tw. der Polizei kam es in der Fußgängerzone in Trier zu einem dramatischen Unfall. Es hat mindestens ein Todesopfer, weitere Menschen wurden verletzt. Die Polizei ist mit einem großen Kräfteaufgebot im Einsatz. Nach Möglichkeit sollten Menschen den Bereich meiden.

Der Fahrzeugführer wurde wohl bereits vorläufig festgenommen. 

Nachtrag: 14.40 Uhr/ Wie der swr aktuell berichtet, könnte es sich wohl um eine Amoktat handeln. Zwei Menschen kamen hierbei ums Leben, 10 Menschen wurden verletzt.

Nachtrag: 14.57 Uhr/ Der Oberbürgermeister von Trier Wolfram-Leibe, hat dem swr gegenüber mitgeteilt das es sich wohl bei dem schrecklichen Vorfall in der trierer Innenstadt um eine Amoktat handeln soll. Mindestens zwei Menschen starben, weitere 15 wurden teils schwerverletzt.

Nachtrag: 15.51/ wie die Polizei Trier via. Twitter mitteilte, wurde der Fahrzeugführer (51) der einem Geländewagen der Marke SUV aus dem Kreis Trier-Saarburg, noch am Tatort widerstandslos festgenommen. In einem Amateurvideo ist zu erkennen,das zivile Einsatzkräfte den Tatverdächtigen am Boden liegend festnehmen, zuvor wurde das Tatfahrzeug scheinbar von Zivilfahrzeuge der Polizei gerammt. Unter den Todesopfern befindet sich wohl auch ein Kind. Die Rettungskräfte sind mit einem Großaufgebot am Tatort.

Mehrere Menschen wurden scheinbar Augenzeugen des Geschehens, sind dadurch erheblich traumatisiert. Die Polizei mit schwerer Bewaffnung hat den Bereich weiträumig abgesperrt. Der Tatverdächtige wird wohl bereits auf der zuständigen Polizeidienststelle vernommen. Die Ministerpräsidentin Malu Dreyer von Rheinland-Pfalz ist bereits auf dem Weg nach Trier.

Nachtrag: 16.07 Uhr/ nach Medienberichte (focus) kamen mindestens vier Menschen bei dieser Amoktat ums Leben, mehr als 10 Menschen wurden teilschwerverletzt. 

Nachtrag: 16.25 Uhr/ Der 51-Jährige soll mit dem Geländewagen vom Typ SUV, mit sehr hoher Geschwindkeit etwa 600 Meter bei seiner Amoktat zurück gelegt haben, bis er von zivilkräfte der Polizei gestoppt wurde. Der Tatverdächtige befindet sich nun auf der Polizeidienststelle, er ist wohl bislang noch nicht vernommen worden.

Nachtrag: 19.52 Uhr/ Trier (ots) Am Dienstagnachmittag ist ein 51-jähriger Mann mit seinem Geländewagen in die Trierer Fußgängerzone gerast. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der Tatverdächtige gegen 13:45 Uhr aus Richtung Basilika kommend über den Hauptmarkt in Richtung Porta Nigra. Das Fahrzeug erfasste mehrere Passanten. Nach derzeitigem Stand starben vier Menschen, mehrere wurden zum Teil schwer verletzt. Unter den Todesopfern ist auch ein Kleinkind.

Nach sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen wurde der Fahrer bereits vier Minuten nach Eingang des ersten Notrufs im Bereich der Christophstraße von Einsatzkräften der Polizei gestoppt und festgenommen. Bei der Festnahme leistete der Beschuldigte erheblichen Widerstand. Der 51-Jährige wurde zur Dienststelle gebracht. Zurzeit wird er vernommen. Über das Motiv der Tat liegen bislang keine Erkenntnisse vor. Der Tatverdächtige ist in der Vergangenheit noch nicht polizeilich in Erscheinung getreten. Hinweise auf einen politisch motivierten Hintergrund liegen nach den bisherigen Erkenntnissen nicht vor. Die Ermittlungen dauern an. Der Innenstadtbereich ist abgesperrt.

Die Einsatzkräfte sind weiter vor Ort. Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht nicht mehr.

Nachtrag: 22.07 Uhr/  / Wie die Polizei in Trier am Abend mitteilte, hat sich die Zahl der Todesopfer auf fünf erhöht, etwa 14 Personen wurden teils schwerst bis leichtverletzt. Mehr als zwei Dutzend Passanten sind traumatisiert. Der Tatverdächtige (51) befand sich zum Zeitpunkt seiner Tatausführung unter Alkoholeinfluss (1,4 Promille), es soll auch einen verwirrten Eindruck gemacht haben, das Fahrzeug ein Geländewagen ist ein Landrover der noch am Ort beschlagnahmt wurde.

Als zivile Einsatzkräfte den Mann festgenommen haben, habe er wohl Widerstand geleistet. Zum genauen Tatmotiv wurde bislang nichts bekannt gegeben. Die zuständige Staatsanwaltschaft wird dem Mann (51) Mord sowie versuchten Mord in mehreren Fällen vor, dazu gefährliche Körperverletzung. Es muss derzeit noch festgestellt werden inwieweit der Mann schuldfähig ist. Er soll psychisch labil gewesen sein, lebte scheinbar seit Tagen in dem PKW womit der diese grausame Tat ausführte. Weiteres muss nun ein Haftrichter am Amtsgericht in Trier entscheiden. Rund 300 Rettungskräfte darunter auch Hilfsorganisationen waren bei dem Einsatz mit eingebunden. 

Quelle: ntv, tw, swr, focus, Polizeipräsidium Trier