Rheinland-Pfalz: Baum stürzt auf Dienstfahrzeug - Zwei Tote - Montabaur/ Gelbachtal, Tragischer Unglücksfall - Zwei Arbeiter der Stranemeisterei sterben Montabaur/ Gelbachtal: Ein tragischer Unglücksfall ereignete sich heute Nachmittag gegen 14:30 Uhr auf der Landesstraße 326 im Gelbachtal zwischen den Gemeinden Dies und Hübingen.

Zur Tötung eines 12-jährigen Jungen durch seine Mutter (beide Deutsche) gibt es jetzt weitere Erkenntnisse. Die Polizei hat Spuren aus der Wohnung ausgewertet und Menschen aus dem Umfeld der Familie befragt. Danach ist zurzeit davon auszugehen, dass die 44 Jahre alte Mutter psychisch erkrankt war und an Depressionen litt. In der Nacht zum Freitag hat sie ihre Schwester in Süddeutschland angerufen und mitgeteilt, dass sie ihren Sohn getötet habe und sich selbst das Leben nehmen wolle.

Update: 13.35 Uhr/Staatsanwaltschaft in Süd-Frankreich gibt völlig neue Erkenntnisse zur möglichen Absturzursache preis. Der Copilot (28) saß wohl alleine im Cockpit der A 320. Trotz des mehrfachen Aufforderung des Piloten durch Ruf und Klopfgeräusche reagierte der Copilot nicht auf den Piloten der sich nicht im Cockpit befand. Selbst beim versuchten Eintreten der Cockpittür änderte sich die Situation bzw am Verhalten des Co-Piloten Andreas L. Wohnhaft in Rheinland-Pfalz (28) nichts. Ein möglicher Terroristischer Hintergrund wird dennoch weiterhin offziell ausgeschlossen.

Brandgeruch sorgt für Unruhe bei Airbus 320 auf Route Barcelona nach München. Der Pilot einer spanischen Billigfluggesellschaft "Vueling" entschied sich wegen technischer Probleme nach Barcelona umzukehren. Die Passagiere verließen nach der Landung das vermutlich defekte Flugzeug um zu einer Ersatzmaschine umzusteigen.

Bild: Stahlkocher/Eigenes Werk CC BY-SA 3.0

25.03.2015/Update: 16.00 Uhr +++ Suche nach Absturzursache geht schneller voran als erwartet +++ Medienberichte nach soll ein Riss im Windschutzfenster des Cockpits könnte verantwortlich für das Unglück sein. Piloten könnten Sofort bewusstlos oder erstickt sein. Zweiter Stimmenrecorder wurde nun auch gefunden. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ist gemeinsam mit Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen Hannelore Kraft am Unglücksort eingetroffen +++  Live mit zu verfolgen beim Nachrichtensender N24 oder N24.de. Leider ist auch die Deutsche Opferzahl auf gesamt 72 gestiegen.

Bild: Stahlkocher/Eigenes Werk CC BY-SA 3.0

+++ Erste Worte vom Bundesaußenminister nach Überflug beim Unglücksort in Südfrankreich +++ Außenminister Steinmeier sagte soeben nach seiner Ankunft am Unglücksort, einem Überflug über die Unfallstelle und einem Briefing der französischen Sicherheitskräfte zur Lage: „Vor Ort zeigt sich ein Bild des Grauens. Die Trauer der Familien und Angehörigen ist unermesslich. Wir müssen Ihnen jetzt gemeinsam beistehen. Wir sind alle in großer Trauer vereint. Ich danke im Namen der Bundesregierung dem französischen Innenminister Cazeneuve, der Transportministerin Royal und allen französischen Einsatzkräften für ihren beispielhaften Einsatz.“

Update/20.46 Uhr +++ Schweres Flugzeugunglück in Süd-Frankreich +++ Hotline für Angehörige eingerichtet. Ein Jumbo des Typ A 320 mit "150 Menschen am Bord" ist in Digne abgestürzt +++ Es gibt keine Überlebenden +++ 15.17 Uhr - Es befanden 67 Deutsche am Bord. Offiziell bestätigt wurde wohl nun auch, das ein sehr hoher Anteil Deutscher unter den Opfern ist. Das geht aus Medienberichten hervor. In der Passagiermaschine haben maximal 180 Menschen Platz. Es sind zahlreiche Hubschrauber auf dem Weg zur Unglücksstelle. Die Maschine ist wohl beim Absturz in Flammen aufgegangen, wie Medien berichten. 

15.06 Uhr - Unter den 150 Toten befinden sich auch zwei Babys, so Germanwings in einer PK. Die Unglücksmaschine befand 8 Minuten vor dem Absturz im Sinkflug.

14.35 Uhr - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat offiziell in einer Pressekonferenz bekannt gegeben das Sie morgen zusammen mit Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (NRW) nach Frankreich reisen wird. Bundesaussenminister Fran Walter Steinmeier wird wohl heute zusammen mit dem Verkehrsminster zum Unglücksort reisen. 

14.47 Uhr - Nach Medienberichte ist die Tragweite des schlimmen Flugzeugabsturzes in Süd-Frankreich wohl noch dramatischer. Es sollen sich möglicherweise auch 16 Schüler und 2 Lehrerinnen vom Joseph-König-Gymnasiums in Haltern im Münsterland (NRW) befunden haben.