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Erstmeldung - In der Nacht zu Donnerstag kam es gegen 2:00 Uhr zu einem Wohnungsbrand im Nauener Karl-Bernau-Ring. Im ersten Obergeschoss eines Wohnblocks brach aus bisher noch ungeklärter Ursache, ein Brand aus die Feuerwehr Stadt Nauen musste zahlreiche Personen evakuieren. Nach bisherigen Stand wurden 15 Anwohner verletzt, sie erlitten Rauchgasvergiftungen und Bandverletzungen.

Neben der Feuerwehr wahren auch mehrere Kräfte des Rettungsdienstes darunter zwei Notärzte im Einsatz. Die Wohnung wurde durch den Brand völlig zerstört und weitere Wohnungen stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Brandwohnung selbst stand beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte im Vollbrand, die Flammen schlugen von beiden Gebäudeseiten aus den Fernstern.

Die Evakuerung erfolgte über Drehleiterwagen, Steckleiter und mit Rettungsmasken über das Treppenhaus (Q: Stadtbrandmeister Nauen).

Nachtrag - Nauen, Karl-Bernau-Ring Wohnungsbrand mit Verletzten Donnerstag, 20. Dezember 2018, 02:05 Uhr In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde ein 60-Jähriger von Rauch in seiner Wohnung in Nauen geweckt. Der Mann, der die Wohnung im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses zusammen mit seiner 61-jährigen Ehefrau bewohnt, entdeckte im Küchenbereich einen Brand. Ausgelöst wurde dieser durch einen technischen Defekt am Geschirrspüler.

Er versuchte zunächst selbst den Brand zu löschen und holte dazu einen Wassereimer. Gleichzeitig alarmierte seine Frau die Feuerwehr. Der Mann zog sich bei den Löschversuchen, die letztlich erfolglos blieben, Brandverletzungen im Gesicht zu und entschloss sich daraufhin mit seiner Frau die Wohnung zu verlassen. Auch die Frau wurde durch das Einatmen des Brandgases verletzt. Beide wurden notfallmedizinisch vor Ort versorgt und im Anschluss mit Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Die anderen Mieter des Mehrfamilienhauses mussten evakuiert werden. Da sich der Brand in der Wohnung bereits ausgebreitet hatte, mussten die Mieter der Wohnungen oberhalb des Brandortes mit Drehleitern von der Feuerwehr gerettet werden. Insgesamt wurden einschließlich des Ehepaares aus der Brandwohnung 15 Personen aus dem Haus evakuiert. Neben dem Ehepaar mussten drei weitere Personen mit leichten Verletzungen (Verdacht auf Rauchgasvergiftung) im Krankenhaus behandelt werden. Die übrigen Bewohner wurden vor Ort betreut. Der Feuerwehr, die mit 58 Kameraden in 9 Fahrzeugen vor Ort war, gelang es den Brand abzulöschen.

Die medizinische Versorgung vor Ort wurde durch 23 Mitarbeiter des Rettungsdienstes in 12 Rettungswagen geleistet. Die Bewohner des Aufganges des Mehrfamilienhauses, in dem sich der Brand ereignete, konnten zunächst nicht in ihre Wohnungen zurück und kümmerten sich selbstständig um Unterkünfte. Die Kriminalpolizei nahm noch in der Nacht eine Anzeige wegen Brandstiftung auf und hat die Ermittlungen eingeleitet. Dazu hat ein Brandsachverständiger zusammen mit Kriminalisten die Brandwohnung untersucht. Als Brandursache ermittelten sie einen technischen Defekt am Geschirrspüler in der Küche.