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Erstmeldung: Wie am Vormittag bekannt wurde, kam es heute Morgen gegen 8.44 Uhr in einer Fabrik im Ortsteil Zehlendorf zu einem Gefahrgutunfall. Nach Polizeiangaben kam es in einer Chemiefabrik beim Abfüllen von Spezialbenzin (Spray-Chemie), vermutlich zu einer Verpuffung wodurch es anschließend zu einem Brandausbruch kam. Die Feuerwehr kam mit mehreren Kräften zum Einsatz. Personen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt.

Die Landstraße 29 musste bis zum Ende der Einsatzmaßnahmen gesperrt werden. Das Landesamt für Arbeitsschutz wurde eingeschaltet.

Nachtrag - Oranienburg – Durch einen 26-jährigen Mitarbeiter einer Firma in der Stolzenhagener Chaussee im Ortsteil Zehlendorf wurde heute gegen 08.40 Uhr in einem speziellen Ansatzraum offenbar Spezialbenzin abgefüllt und abgewogen. Dabei kam es aus bislang unbekannter Ursache zu einer Verpuffung und im Anschluss zu einem Brand des Fasses.

Den beiden anwesenden Mitarbeitern gelang es nicht, den Brand mit den vorhandenen Löschmittels zu löschen, so dass sie den Raum verließen und verschlossen. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr löschten den Brand. Die etwa 25 Mitarbeiter der Firma wurden für die Dauer der Maßnahmen der Feuerwehr evakuiert. Personen kamen nicht zu Schaden.

Der 26-jährige Mitarbeiter wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht, blieb aber unverletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen kann eine elektrostatische Aufladung beim Abfüllen als Ursache für die Verpuffung nicht ausgeschlossen werden. Das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit wurde informiert. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 200.000 Euro.

Quelle: pd-nord/röhrs