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Dahme-Spreewald, Waltersdorf: Wenige Minuten vor Mitternacht ereignete sich am Dienstag in Waltersdorf ein schwerer Verkehrsunfall. Einsatzkräfte der Polizei kamen zum Unfallort auf der L 400 von Waltersdorf in Richtung des Abzweigs nach Kiekebusch, an dem ein PKW CITROEN frontal gegen einen Baum gefahren war. Eine männliche Person wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und verstarb noch vor Ort. Eine zweite Person war im Auto eingeklemmt und musste durch die Rettungskräfte aus dem PKW befreit werden. Der schwer verletzte Mann wurde durch einen Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht.

Die Identität der beiden Personen ist derzeit nicht bekannt. Spezialisten der DEKRA wurden mit der Klärung des Unfallhergangs beauftragt. Die Straße zwischen Waltersdorf und dem Abzweig nach Kiekebusch musste für die Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie die Verkehrsunfallaufnahme voll gesperrt werden. Das verunfallte Fahrzeug wurde für weitere kriminaltechnische Untersuchungen sichergestellt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei wurden umgehend eingeleitet. Es wird unaufgefordert nachberichtet.

Nach einem Berlicht der bz versuchte der PKW vor der Polizei (zivilfahrzeug) zu flüchten.

Nachtrag - Waltersdorf: Noch vor Einsetzen des morgendlichen Berufsverkehrs gegen 04:00 Uhr am Mittwochmorgen waren die Arbeiten an der Unfallstelle bei Waltersdorf beendet. Aus bisher ungeklärter Ursache war ein PKW CITROEN noch vor Mitternacht von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen einen Baum gestoßen. Die Identitäten des verstorbenen und des schwer verletzten Mannes sind noch nicht abschließend geklärt.

Das Fahrzeug wurde mit einem Schaden von rund 5.000 Euro geborgen und sichergestellt. Im Rahmen der Ermittlungen am Unfallort stellten Polizeibeamte Gegenstände fest, die vermutlich aus Diebstahlshandlungen stammen. Zuvor hatten Unbekannte in den späten Abend- und Nachtstunden auf einem Parkplatz in Waltersdorf zwei Firmentransporter und einen Anhänger gewaltsam geöffnet und daraus diverse Werkzeuge, Maschinen und Computertechnik gestohlen.

Vom Tatort entfernten sich die mutmaßlichen Diebe mit zwei Fahrzeugen in unterschiedliche Richtungen. Die Kriminalpolizei prüft derzeit, ob die beiden verunfallten Männer an den Diebstahlshandlungen in der Ortslage beteiligt waren.

Ein zweites, vermutlich an den Diebstählen beteiligtes Fahrzeug wurde nahe der Stadtgrenze zu Berlin verlassen aufgefunden. Die durch einen Polizeihubschrauber und einen Fährtenhund unterstützten polizeilichen Fahndungsmaßnahmen führten bislang nicht zur Ergreifung der Insassen. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zu dem schweren Verkehrsunfall und zu den Diebstählen dauern