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Erstmeldung: Wie durch Medienberichte heute bekannt wurde, ist in einem Flüchtlingsheim in der Stadt Premnitz in der Nacht zu Freitag ein Feuer ausgebrochen. Es habe wohl mehrere Brandstellen gegeben. Die Feuer wurde scheinbar von einem Heimbewohner gelegt, er soll völlig betrunken gewesen sein. Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte hatten die Situation recht schnell unter Kontrolle. Rund 26 Personen darunter fünf Kinder musste vorübergehend das Wohnheim verlassen. Bei dem Brand erlitten zwei Mitarbeiter vom Sicherheitsdienst und ein Heimbewohner Verletzungen.

Am Ende der Einsatzmaßnahmen konnte alle Bewohner wieder zurück ins Asylheim.

Nachtrag - Premnitz, Alte Waldstraße Schwere Brandstiftung in Übergangswohnheim Freitag, 14.02.2020, 01:45 Uhr - Durch einen Mitarbeiter des Wachschutzes wurde über den Notruf gemeldet, dass ein Bewohner des Heims randaliert und mehrere Brände gelegt haben soll. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte ein 21 Jahre alter libanesischer Staatsbürger zunächst verschiedene Einrichtungsgegenstände zerstört und dann in mehreren Räumen insgesamt fünfmal verschiedene Gegenstände in Brand gesetzt. Dabei soll er unter anderem Papierkörbe und Kleidung angezündet haben. Der Tatverdächtige wurde durch einen anderen Bewohner während der Tatausführung beobachtet und der Wachschutz informiert.

Dieser konnte die meisten Brände löschen. Der Beschuldigte wurde durch den Wachschutz festgehalten und anschließend den eintreffenden Polizisten übergeben. Die Feuerwehr evakuierte und entlüftete das Gebäude. Insgesamt mussten zwanzig Erwachsene und fünf Kinder das Haus verlassen. Das Übergangswohnheim ist weiterhin bewohnbar. Infolge der starken Rauchentwicklung wurden die beiden Wachschutzmitarbeiter (29 und 56 Jahre alt) und ein Bewohner des Heims (30 Jahre alt) leicht verletzt. Sie wurden ambulant von Rettungskräften behandelt. Bei dem 21-jährigen Beschuldigten wurde ein Atemalkoholwert von 2,06 Promille gemessen. Eine Blutprobe wurde angeordnet.

Aufgrund offensichtlicher psychischer Gesundheitsprobleme und zum Schutz vor einer möglichen Eigen- oder Fremdgefährdung wurde er in eine geschlossene Fachklinik gebracht. Ein Richter entscheidet heute über den weiteren Verbleib. Heute werden außerdem weitere Zeugen zum Sachverhalt befragt. Eine Anzeige wegen schwerer Brandstiftung wurde aufgenommen. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei geführt.

Quelle: rbb24, pd west