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Landkreis Teltow-Fläming, Ludwigsfelde, Pyrenäenstraße - Polizisten setzten Schusswaffe ein - Mittwoch, 09. Februar 2022, 14.00 Uhr - Am Mittwochnachmittag wurde die Polizei zu einem vermuteten Suizidversuch in ein Baugebiet in Ludwigsfelde gerufen. Vor Ort stellte sich den zwei eintreffenden Polizeibeamten folgender Sachverhalt dar. Der mutmaßliche Suizident (31) kam unvermittelt und sichtlich erregt auf die Beamten zu.

Zeugen hatten den Polizisten zuvor mitgeteilt, dass sich der 31-Jährige in einer psychischen Ausnahmesituation befindet und ein Messer griffbereit bei sich trägt, mit dem er zuvor schon einen Bauarbeiter bedroht haben soll. Nach ersten Erkenntnissen soll er dann einen Hammer und weitere Gegenstände in Richtung der Polizeibeamten geworfen haben. Durch die Polizeibeamten wurde der Mann mehrfach aufgefordert, stehen zu bleiben.

Dieser Aufforderung kam er nicht nach und ging weiter auf die Beamten zu. Der Einsatz von Reizgas zur Überwältigung und Fixierung des Mannes blieb zunächst erfolglos und er kam weiterhin auf die Polizisten zu. Daraufhin setzten die Polizisten als letztmögliches Mittel die Schusswaffe ein und gaben mehrere Schüsse aus der Dienstpistole ab, wobei mindestens ein Schuss den 31-Jährigen am Bein traf, ihn verletzte und in seinem Lauf stoppte.

Bei dem Mann wurde ein Messer aufgefunden. Der hinzugerufene Rettungsdienst behandelte den Angreifer und brachte ihn in ein Krankenhaus. Die Beamten blieben nach aktuellem Kenntnisstand äußerlich unverletzt. Durch die Polizei werden derzeit Zeugen befragt und Spuren gesichert. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Potsdam.

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