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Der ACE, Deutschlands zweitgrößter Autoclub, erklärt Schritt-für-Schritt wie man das Auto im Winter wieder zum Laufen bekommt und welche Fehler vermieden werden sollten. Vorbereitung Damit die Autobatterie wieder aufgeladen werden kann, ist ein zweites Fahrzeug notwendig, das Strom spendet. Am besten stehen sich die Autos mit der Motorhaube gegenüber. Doch Vorsicht: Die Autos dürfen sich nicht berühren, da es sonst zu einem Kurzschluss kommen kann. Die Zündungen beider Fahrzeuge müssen ausgeschaltet sein. 

 

Die richtige Reihenfolge

Erster Schritt: Das Startkabel muss an beiden Fahrzeugen befestigt werden. Die Pol-Zange des roten Plus-Kabels wird erst mit dem Plus-Pol des Autos mit Startschwierigkeiten, also dem "Empfängerfahrzeug" verbunden, danach mit dem Plus-Pol des Spenderfahrzeugs.+

Zweiter Schritt: Die Zange des schwarzen Minus-Kabels, wird an den Minuspol des "Spenderautos" angeschlossen. Die andere Zange muss mit einem Massepunkt des Empfängerautos verbunden werden.

Dritter Schritt: Wenn beide Kabel fest an ihren Kontaktpunkten sitzen, wird der Motor des "Spenderfahrzeugs" gestartet. Er sollte zunächst etwa fünf bis zehn Minuten laufen, damit in die teilentladene Batterie des Empfängerautos genügend Energie fließen kann. Jetzt erfolgt der Startversuch. Vorher unbedingt Handbremse anziehen und Auskuppeln. Springt der Motor an, sollte ein starker Verbraucher, wie die Heckscheibenheizung oder das Gebläse eingeschaltet werden. Aber Vorsicht: Wenn das Auto nach etwa fünf Versuchen immer noch nicht anspringt, sollte man die Starthilfe abbrechen.

Vierter Schritt: Das Startkabel wird wieder abmontiert. Dies geschieht in umgekehrter Reihenfolge. Zunächst ist das schwarze Minus-Kabel am Massepunkt des "Empfängerfahrzeugs" zu lösen, danach am Minus-Kontakt des Spenders. Anschließend klemmt man das rote Pluskabel von den Polen des Spender- und Empfängerautos ab. Im Anschluss müssen die Verbraucher wie Heckscheibenheizung und Gebläse abgeschaltet werden.