Werbefläche

Berlin - die Hauptstadt Deutschlands mit ihren fast vier Millionen Einwohnern ist bunt, abwechslungsreich, historisch und kulturell spannend wie kaum eine andere deutsche Stadt. Vom Museumsbesuch über einen Spaziergang durch den Zoo, Mittagessen mit Currywurst bis zum Besuch eines der angesagten Clubs oder Casinos fehlt es in Berlin nicht an Aktivitäten. Punk und Nobel verbinden sich hier mit Kunstgalerien und Sterne-Restaurants, Street Art, viel Geschichte und einer multikulturellen Atmosphäre. Mit den folgenden Tipps kann einen Wochenendausflug nach Berlin optimal nutzen.

                                                                                                  Ein Besuch in der Spielbank Berlin

„Arm, aber sexy” bezeichnete Berlins ehemaliger Bürgermeister Wolfgang Wowereit die Hauptstadt. Dabei kann Berlin, zumindest mit etwas Glück, auch reich machen - bei einem Casinobesuch zum Beispiel. Ein Besuch in der Spielbank Berlin lohnt sich nicht nur wegen der besonderen Atmosphäre, die durch die Lage der Niederlassungen am Fuße des Fernsehturms sowie am Potsdamer Platz nur noch einzigartiger wird, sondern auch durch das Angebot an Spieleklassikern wie Poker, Black Jack oder Roulette. Gerade wenn man beim Klassiker Roulette weiß, wie man die einzelnen Roulette Zahlen vorhersagen kann, kann man das Glück auf seiner Seite haben.

                                                                                                   Berliner Geschichte erleben

Foto: pixabay

Die von Bäumen gesäumte Allee „Unter den Linden” ist ein guter Anfang für einen geschichtlichen Ausflug, der sich von der Museumsinsel bis zum Brandenburger Tor erstreckt. Hier kann man über die Einkaufsmeile der Friedrichstraße sowie den Gendarmenmarkt schlendern. Um den Platz herum befinden sich die deutsche und die französische Kathedrale und das Konzerthaus. Am Ende von Unter den Linden befindet sich das Brandenburger Tor, das als einer der Grenzübergänge zur Berliner Mauer diente und zum Symbol der Wiedervereinigung Berlins wurde. In der Nähe des Brandenburger Tores befindet sich der Reichstag, Sitz des Deutschen Bundestages. Die gläserne Kuppel bietet einen großartigen Ausblick auf die Stadt. Besucher müssen sich jedoch vorher anmelden, um sie betreten zu können. Ansonsten kann man den 386 Meter hohen Fernsehturm aus der Vogelperspektive betrachten, der sich vom Alexanderplatz als Zeichen der wiedervereinigten Hauptstadt erhebt. Weiter südlich vom Brandenburger Tor, etwa einen Block weiter die Ebertstraße entlang, findet man das Holocaust-Mahnmal. 2711 Säulen erinnern an die ermordeten Juden Europa im Dritten Reich. Das Besucherzentrum unter dem Bereich der Zementblöcke bietet eine Reihe von Räumen, in denen die Erinnerungen an die verlorenen Leben lebendig werden. Ebenso sehenswert sind das Sowjetische Ehrenmal im Treptower Park, das den gefallenen Sowjet-Soldaten des Zweiten Weltkriegs gewidmet ist, sowie das Tempelhofer Feld, ein ehemaliger Flughafen, der in einen riesigen Stadtpark umgewandelt wurde. Ein Muss ist auch die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche im Zentrum des Breitscheidplatzes und ein Spaziergang über die exklusive Einkaufsmeile Kurfürstendamm hin zu Europa größtem Kaufhaus KaDeWe, das Kaufhaus des Westens.

                                                                                                                  Museenvielfalt pur

In Berlin gibt es mehr als 200 Museen. Die UNESCO-Weltkulturerbestätte Museumsinsel ist ein großartiger Ort, um einen Sonntagnachmittag durch die Sammlung deutscher Kulturschätze von der Antike bis zur modernen Zivilisation zu verbringen. Die Museumsinsel setzt sich aus insgesamt fünf Museen zusammen: das Alte Museum mit antiken griechischen und römischen Artefakten; die Neue Nationalgalerie beherbergt Deutschlands größte Sammlung an Kunstwerken des 20. Jahrhunderts; das Neue Museum mit prähistorischen Stücken und ägyptischer Kunst, darunter die Büste der Königin Nefertiti; das Pergamonmuseum, eines der größten archäologischen Museen der Welt und das Bode Museum, mit einer große gemischten Sammlung. Ebenfalls beeindruckend ist das von Liebeskind entworfene Jüdische Museum. Für Feinschmecker gibt es sogar ein Currywurst-Museum. Als alternative Kunstreise ist eine kostenlose Führung durch die Graffiti- und Straßenkunstszene Berlins empfehlenswert.

                                                                                                                   Gedenkstätte Berliner Mauer

 

Der letzte noch erhaltene intakte Abschnitt der Berliner Mauer, die Berlin in Ost und West teilte, ist heute eine Gedenkstätte. Die Mauer steht noch so da, wie sie während des Kalten Krieges war und spiegelt die Unterdrückung und Angst der Menschen damals wider. Zudem gibt es eine Open-Air-Ausstellung, die das ganze Jahr über geöffnet ist. Ein weiterer verbleibender Abschnitt der Mauer, der noch heute erhalten ist, erstreckt sich heute entlang der Mühlenstraße über einen Kilometer als längste Freiluftgalerie der Welt. Hier sind die 101 Street-Art-Bilder ein Denkmal für den Fall der Berliner Mauer und für friedliche Beschlüsse und Wiedervereinigungen.

                                                                                                               Berlin kulinarisch erleben

So abwechslungsreich die Möglichkeiten in Berlin sind, so abwechslungsreich ist auch die Küche der Hauptstadt. Bei einem Wochenende in Berlin gehört eine gute Currywurst zu einem absoluten Muss. Eine der besten findet man bei Konnopke’s. Seit 1930 serviert man an der Schönhauser Allee 44b im Prenzlauer Berg bei Konnopke’s die echte Berliner Currywurst. Wer gerne in urtypischer Atmosphäre traditionelle Berliner Speisen isst, kann dies im ältesten Restaurant Berlins „Zur Letzten Instanz” tun. Seit 1621 serviert man hier Gerichte wie Grillhaxe, Eisbein oder Rinderroulade mit Wirsing - am besten abgerundet mit einem frisch gezapften Bier vom Fass. Für Liebhaber der italienischen Küche lohnt sich ein Besuch in der Osteria Caruso am Potsdamer Platz.

                                                                                                               Flohmärkte in Hülle und Fülle

Berlin hat eine Vielzahl an Flohmärkten, die gerade am Wochenende eine günstige Alternative zum noblen Kaufhaus des Westen darstellen. Einer der größten ist der Flohmarkt direkt neben dem Mauerpark im Stadtteil Prenzlauer Berg - hier kann man alte Schätze, antike Möbel, Haushaltswaren, Kleidung, Schmuck und mehr durchstöbern. Auch im Stadtteil Friedrichshain gibt es einen lohnenswerten Flohmarkt am Boxhagener Platz und auf beiden Seiten des Charlottenburger-Tors in der Nähe vom Tiergarten findet von 10 bis 17 Uhr ein Flohmarkt statt.

Auch wenn man an einem Wochenende die vielen Facetten von Berlin natürlich nicht entdecken kann, ist es perfekt, um Berlin etwas näher kennenzulernen und mit jedem Besuch mehr von der Hauptstadt Deutschlands zu erfahren.