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Video - Berlin - Zahl des Tages 5.000 Nachkommen hat der Zuchtbulle Mango PP bereits gezeugt. Er bringt 1.300 kg auf die Waage, wurde am 6. April 2016 geboren und stammt von der Besamungsgenossenschaft eG Wölsau.

Klöckner: „Der Wald ist ein Must-have“

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat anhaltende Anstrengungen der Politik zur Rettung und für den nachhaltigen Umbau der deutschen Wälder versprochen. „Der Wald ist kein Nice-to-have, er ist ein Must-have“, sagte sie bei der Eröffnung des „Wald-Dialogs“ am Donnerstag auf der Grünen Woche. Die Bäume auf knapp einem Drittel der Fläche Deutschlands seien „der Klimaschützer Nummer eins. Ohne den Wald und das Holz, das er bereitstellt, wären die CO2-Emissionen um 14 Prozent höher.“

Bereits im vergangenen Jahr sei mehr als eine halbe Milliarde Euro für die Waldmaßnahmen im Rahmen des Klimapakets bewilligt worden. Darüber hinaus würden die Hilfen für die kommunalen und privaten Waldbesitzer erhöht. Zu der Frage, ob auch nicht heimische Baumarten zum Waldumbau genutzt werden sollten, sagte sie: „Es gibt kein entweder-oder.“ Sie sei für alles offen, „aber mit wissenschaftlicher Begleitung“. Halle 23, Stand 100

Annegret Kramp-Karrenbauer auf der IGW: Blumen, Brot und Bienen

Mit einer herzlichen Begrüßung durch Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner in der Blumenhalle begann CDU-Parteichefin und Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer ihren Rundgang über die IGW am 23. Januar 2020. Nach einem Besuch beim Zentralverband Gartenbau traf sie auf dem Erlebnisbauernhof in Halle 3.2 unter anderem Vertreter des Bauernverbandes, der Landfrauen und der Landjugend. Johannes Kamm, Geschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Bäckereihandwerks, überreichte der Politikerin ein Weizenmischbrot mit persönlicher Widmung.

Den passenden Aufstrich, einen deutschen Bienenhonig, erhielt sie nebenan beim Deutschen Imkerverband. Das Anliegen der Imker, unversiegelte Flächen zum Schutz der Bienen zu erhalten, nahm Kramp-Karrenbauer mit zum Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr in Halle 27. Am Stand überzeugte sie sich auch von der Nachwuchsakquise der Truppe. Ein spontanes Abschlussfoto mit Labrador-Retrievern gab es gegenüber beim Deutschen Jagdverband.

Karliczek: Bioökonomie ist Zukunftsthema

Es war keine Laptoptasche wie jede andere, die Bundesbildungsministerin Anja Karliczek bei ihrem Besuch der Grünen Woche am 23. Januar 2020 in der Hand hielt. Es war eines der Produkte, die hier beispielhaft für nachhaltiges Wirtschaften stehen. „Hergestellt wurde sie aus Apfelresten, Kunstharz, Plastikflaschen und Fischernetzen“, erläuterte ihr ein Mitarbeiter am Stand ihres Ministeriums, der der Bioökonomie, dem Thema des Wissenschaftsjahres 2020 gewidmet ist. Mit der zugehörigen Nationalen Bioökonomiestrategie verfolge die Bundesregierung „das Ziel, unsere Lebensgrundlagen zu erhalten und zugleich wirtschaftlich stark zu bleiben“. Wichtig ist dabei, Engagement dafür gerade bei jungen Leuten zu erreichen. Bei einem Workshop half die CDU-Politikerin beim Herstellen eines Smoothies aus Algen. „Die Grüne Woche als Publikumsmagnet ist ein schöner Anlass, um die Menschen für Nachhaltigkeit zu gewinnen“, freute sich Karliczek. Halle 27, Stand 206

Fridays for Future: Dialog zum Klimaschutz

Mit Interesse, aber auch Beschimpfungen müssen die Klima-Aktivistinnen von Fridays For Future zurechtkommen. Zum ersten Mal haben sie einen Stand auf der Grünen Woche. Tanja und Anuk (beide 14 Jahre alt) aus Treptow finden es wichtig, auf der IGW präsent zu sein. „Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass Essen politisch ist“, sagt Tanja Maiwald. Für das Klima haben Tanja und Anuk bereits ihre Ernährungsgewohnheiten umgestellt. Beide sind Vegetarierinnen und achten darauf, überwiegend regionale Bio-Lebensmittel zu kaufen. Sprecher Niklas Schober findet die IGW wichtig, weil er sich bereits mit Vertretern der Landwirtschaft und der Lebensmittelindustrie austauschen und ihnen die Ziele von Fridays for Future näher bringen konnte. Halle 22, Stand 140

Erstmals auch Kaffee aus Nepal

Traditionsgemäß ist Hilfe durch Handel seit Jahrzehnten mit einem breit gefächerten Angebot an nepalesischem Tee auf der Grünen Woche vertreten. In diesem Jahr ist erstmals auch Kaffee aus dem Himalayastaat im Angebot, mit dessen Anbau erst vor wenigen Jahren in Höhenlagen um 1800 Meter begonnen wurde. Highlight im klassischen Teesortiment ist neben dem beliebten Chai Masala mit Gewürz-mischung der weiße Sayto-Tee, bei dem nur die Knospen verwendet werden. Er kann nur an wenigen Tagen im Jahr geerntet und in geringen Mengen produziert werden. Tulashi mit heiligem Basilikum aus biologischem Anbau hilft bei Erkältungen.

„Wir arbeiten hauptsächlich mit Kleinbauern, die eigene Plantagen betreiben“, berichtet Samridhi Newa. Die Baumwollbeutel, in die der Tee abgefüllt ist, werden von alleinerziehenden Müttern genäht. Halle 7.2c, Stand: 106

Mega-Lollies sind der Hit aus Großbritannien

Ursprünglich waren die großen Gläser mit den Mega-Lollies von Joseph Dobson nur als Dekoration des Standes gedacht. Doch beim Grüne Woche-Publikum stießen sie auf so große Nachfrage, dass Mike Vernon, der seine britische Heimat seit vielen Jahren auf der Internationalen Grünen Woche repräsentiert, bereits Nachschub anfordern musste. Es gibt die Lutscher unterschiedlichen Geschmacksrichtungen wie Salziger Karamell, Rhabarber mit Vanillesoße und Traffic Light, bei dem die Farbe beim Genuss von Rot über Gelb auf Grün wechselt.

Eine breite Auswahl an Fudges und Toffees sowie britische Spezialitäten wie Lemon Curd, Marmite und Mint-Sauce runden das Angebot ab, zu dem auch das schottische Nationalgericht Haggis zählt, jetzt auch in einer vegetarischen Variante. Halle 6.2, Stand: 123

Parlamentarier aus Kenia bietet Kaffee von eigener Plantage

Seit 2017 sitzt Joshua Kandie als einer von vier Abgeordneten der jungen Maendeleo Chap Chap-Partei in der Nationalversammlung in Nairobi. Mit dem in Augsburg gegründeten Verein Pro Kapsogo unterstützt er seit vielen Jahren seinen Heimat- und heutigen Wahlbezirk Baringo Central durch den Bau von Schulen und die Spende von Rettungsfahrzeugen. Auch eine Partnerschaft mit bayerischen Gemeinden ist so entstanden. Dennoch findet Kandie Zeit, weiterhin auf den Grünen Woche sein Heimatland zu repräsentieren. Am Messestand gibt es neben Schmuck, Kunstgewerbe und Tee erstmals auch Kaffee von der eigenen Plantage, die zuckerfreien Biersorten Balozi und White Cap sowie den Zuckerrohrschnaps Kenya Cane. Halle 6.2, Stand 203

Oberfranken: Bier geht auch auf Brot

Es muss nicht immer nur ein schlichtes Pils oder ein Schwarzbier sein. Beides lässt sich auch in Biergelee und -marmelade und damit zu einem köstlichen Brotaufstrich verwandeln, der im Südosten des deutschen Sprachraums durchaus zu finden ist. Auf der Grünen Woche stellt die Genussregion Oberfranken diese Spezialitäten vor, und entgegen der Vorurteile schmecken sie richtig gut. Alkohol ist übrigens nicht drin. Die Region insgesamt gehört zu den versteckten Schönheiten Deutschlands, zieht aber immer mehr Besucher an. „Wir spüren sehr gute Resonanz auf der Messe, besonders auch von Menschen, die noch nie bei uns Urlaub gemacht haben“, freut sich Gabriele Teufel von „Oberfranken offensiv“. Halle22b, Stand 240

Knoblauch-Trüffel und Nougat-Döner aus Rostock

Die Schokoladerie de Prie aus Rostock bezieht ihre Kakaobohnen direkt von mittelamerikanischen Kleinbauern und produziert in bis zu 96-stündiger Conchierung Schokoladen der Spitzenklasse. Dazu gibt es fair gehandelte, hausgeröstete Länderkaffees in Bio-Qualität. Als Premiere auf der Grünen Woche präsentiert man Trüffelkugeln in außergewöhnlichen Geschmacksrichtungen wie „Ouzo-Knoblauch“ und „Basilikum-Olive“ neben dem Vorjahresrenner „Apfel-Steinpilz an Heu“. Klassiker sind Schokoladen-Fischbrötchen, Nougat-Landeier und Haselnussnougat-Salami sowie die Grillschokolade.

Wer mag, kann sich auch einen Teller vom Nougat-Döner schaben lassen. Eine weitere Innovation sind in diesem Jahr die komplett kompostierbaren Verpackungen ohne Aluminium und Plastik. Halle 5.2, Stand: 215