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Brandenburg - Die ehemalige sowjetische Kommandantur auf dem Truppenübungsplatz Döberitzer Heide, der vor 16 Jahren von der Heinz Sielmann Stiftung erworben wurde, wird zum Besucherzentrum der Heinz Sielmann Stiftung umgebaut. Dank Fördergeldern des Landes Brandenburg wird das nunmehr möglich. Am Dienstag, den 21. Juli 2020, übergab Guido Beermann, Minister für Infrastruktur und Landesplanung, den Förderbescheid aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung in Höhe von 3,4 Millionen Euro. Das Projekt war Bestandteil des StadtUmland-Wettbewerbs „Potsdam und Partner gemeinsam natürlich verbunden“.

Verantwortung für europaweit bedeutende Landschaft im Fokus

„Das neue Besucherzentrum macht Natur noch besser erlebbar. Damit sollen die Besucherinnen und Besucher für die Belange der Natur und die Anforderungen des Klimaschutzes sensibilisiert werden. Mit diesem umfassenden Informationsangebot leistet die Heinz Sielmann Stiftung einen wichtigen Beitrag für den Artenschutz sowie den Erhalt der Biotope in der Döberitzer Heide. Sie unterstützt so das Land Brandenburg bei der Erfüllung der europäischen Naturschutzrichtlinie und der dynamischen Entwicklung unserer ländlichen Räume. Deshalb freue ich mich, der Stiftung einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 3,4 Millionen Euro überreichen zu können“, so Bauminister Guido Beermann.

 

Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide ist ein Refugium für über 5.500 Tier- und Pflanzenarten. Viele Lebensraumtypen sind Teil des europäischen Schutzgebietsnetz Natura 2000. Auch besonders geschützte Arten aus den Roten Listen wie Eichenheldbock, Rotbauchunke oder der große Feuerfalter kommen hier vor.

„Im neuen Natur-Erlebniszentrum beginnt die Entdeckungsreise in eine ganz besondere Landschaft zwischen Berlin und Potsdam“, erläutert Dr.-Ing E.h. Fritz Brickwedde, Stiftungsratsvorsitzender der Heinz Sielmann Stiftung. Eine auf Augmented Reality basierende App ergänzt die Besucherlenkung. Barrierefreiheit und die Gleichstellung der unterschiedlichen Bedürfnisse verschiedener Zielgruppen wie Kinder, Schülerinnen und Schüler, junge Erwachsene, Eltern mit Kindern und Fachöffentlichkeit sind dabei wichtige Querschnittsziele.