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Brandenburg - Der Kaufvertrag zwischen Tesla und dem Land Brandenburg ist notariell beurkundet. Dies wurde in der heutigen 3. Sitzung der Task Force in der Staatskanzlei bekannt gegeben. Die Beurkundung erfolgte am Montag (27. Januar) in Berlin. Damit ist der Weg frei für die Übertragung des Grundstücks in Grünheide (Kreis Oder-Spree) an den US-amerikanischen Automobilkonzern. 

Ministerpräsident Dietmar Woidke, der an der Sitzung teilnahm: „Dies ist ein weiterer bedeutender Schritt, damit dieses für Brandenburg wichtige Industrieprojekt gelingen kann. Vor allen Beteiligten steht jedoch noch ein großes Stück Arbeit.“

Wie vertraglich festgelegt, wird zu dem internen Gutachten, das den Kaufpreis von 40,91 Millionen Euro ermittelte, ein zweites externes Gutachten erstellt. Durch eine Wertanpassungsklausel ist geregelt, dass der Kaufpreis nach Vorliegen des zweiten Gutachtens noch angepasst werden könnte. Der endgültige Besitzübergang mit Eintragung in das Grundbuch erfolgt mit Zahlung des Kaufpreises. 

Auf dem rund 300 Hektar großen Areal soll die europäische sogenannte Gigafactory des Unternehmens zur Produktion von bis zu 500.000 Elektroautos entstehen. Der Produktionsstart ist im Jahr 2021 vorgesehen. 

Das Gelände wird derzeit von Müllablagerungen und Munitionsresten aus dem 2. Weltkrieg beräumt. Die Sprengung der ersten sieben gefundenen Fliegerbomben US-amerikanischer Herkunft erfolgte am vergangenen Sonntag. Es ist nicht ausgeschlossen, dass weitere Blindgänger gefunden werden.