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Vor fast genau einem Jahr, am 12. April 2019, öffnete der Nauener Frischemarkt erstmals seine Tore. Seither findet er Woche für Woche immer mehr Freunde. Selbst in der schwierigen Corona-Lage halten Besucher, Kunden und Händler dem Markt ihre Treue. Denn längst ist er zum festen Bestandteil des öffentlichen Lebens der Stadt geworden.

Nauen, 17.04.2020/ Am gestrigen Donnerstagmorgen lacht die Frühlingssonne besonders freundlich. Viele Besucher sammeln sich an den verschiedenen Ständen – natürlich mit dem nötigen Mindestabstand zum Vordermann oder Vorderfrau. Die Kulisse für eine Geburtstagsfeier zum ersten Jahrestag des Marktes hätte schöner nicht sein können.

Denoch: „Die Feierlichkeiten beschränken sich wie so vieles im alltäglichen Leben auf ein nötiges Mindestmaß, aber ich bin sicher, dass sich im Laufe des Sommers eine Gelegenheit bieten wird, diesen Geburtstag nachzuholen“, blickt Bürgermeister Manuel Meger (LWN) optimistisch in die nahe Zukunft. Er ist derjenige, dessen Handschrift der Frischemarkt trägt und der ihn ins Leben rief. Das Konzept, in zentraler Stadtlage mit einem ausgewogenen Angebot an regionalen Produkten Nauenerinnen und Nauener zu verwöhnen, funktioniert seit dem ersten Tag. 

Das Erfolgsrezept bestätigen auch Besucher und Händler, wenn man sich auf dem Frischemarkt umhört. Der Nauener Wolfram Wegener und seine Frau Petra sind Stammkunden hier. „Der Markt hat lange gefehlt, und er ist mittlerweile zum „Muss“ für fast jeden Donnerstag geworden. Die Angebotspalette ist völlig ausreichend und müsste aus unserer Sicht auch nicht erweitert werden“, betont Wolfram Wegener. Die Kräuterhändlerin Katharina Ibishi-Willmes fühlt sich wohl hier und ist zudem voll des Lobes für den Markt. „Der Nauener Frischemarkt ist sehr schön. Die Menschen sind unglaublich dankbar dafür, und er wird außerordentlich gut angenommen“, bestätigt die Händlerin. „Man merkt auch, dass die Stadt hinter dem Markt steht - das ist in anderen Städten nicht so.

Jede Woche sieht man den Bürgermeister hier, und auch Frau Mahler, die sich gemeinsam mit Herrn Heydrich rührend um die Marktleute kümmert“, sagt sie. „Donnerstagmorgens vor neun Uhr sage sie sich oft, na, heute passiert ja wohl nicht viel, und mit einem Male ist der Markt voller Menschen – was will man mehr?“, freut sich Katharina Ibishi-Willmes, die in ihrer „Katinkas Gewürzoase“ auch beratend für die Kunden da ist. 

Der Fischer Manfred Sauerbaum ist seit der ersten Stunde mit seiner Fischräucherei vor Ort und hat den Markt damals quasi mit aufgebaut. „Der Markt wird enorm gut angenommen. Als Händler muss ich sagen, dass ich alles verkauft bekommen, was ich der Kundschaft anbiete – und die ist zufrieden“, lacht er. In der Mittagszeit entdeckt man viel Laufkundschaft bei Herrn Julmys Gulaschlanone. Kein Wunder, denn mit seinen deftigen und kräftigen Speisen trifft er den Geschmack vieler Nauener.

An Richter’s Grillstation trifft man auch Besucher, die einfach nur auf einen Imbiss auf den Frischemarkt kommen und dabei mit Bekannten ins Gespräch kommen. Bürgermeister Meger resümiert: „Ein Treffpunkt mitten in der Stadt – hier tauscht man sich aus, hier kauft man die nötigen Dinge für den Kochtopf oder für den Garten: Das finden die Leute prima“, beschreibt er treffend am Rande das Markttreiben.

Aber auch Neukundinnen wie Conny Neumann aus Nauen sieht man heute hier. „Eine Freundin hat mir den Markt wärmstens empfohlen – heute probiere ich’s aus“, strahlt sie und trägt zufrieden zwei Taschen mit frischem Ost und Gemüsehändler davon. Hier, am Obst- und Gemüsestand von Bartek Okuniewski aus dem polnischen Mysliborz, war durch die Corona-Einreisebeschränkung kurzzeitig kein Verkauf mehr möglich. „Für längere Zeit wäre dies für meinen Stand natürlich sehr schlecht gewesen. Aber meine Stammkundschaft ist mir treu geblieben, wie man sehen kann“, freut sich der Händler.

Der Markt findet immer donnerstags in der Zeit von 8 bis 13 Uhr auf dem Rathausplatz 1, direkt vor dem Familien- und Generationszentrum statt. Kontaktdaten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!