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Oberspreewald-Lausitz - Bereits am Mittwochvormittag kam es in einer Schule in der Springteichallee nach Nichtigkeiten, einer Neiddebatte wegen des Tragens eines Marken-T-Shirts, zu verbalen Auseinandersetzungen zwischen deutschen und asylsuchenden Schülern. Lehrkräfte konnten den Streit zunächst schlichten. Nachdem zwei Schülerinnen vom Unterricht beurlaubt wurden, solidarisierten sich Angehörige und Bekannte am Nachmittag mit ihnen, so dass es zu weiteren Streitigkeiten kam.

Da diese Situation für die Pädagogen der Schule sehr unübersichtlich wurde und sie eine weitere Eskalation der Auseinandersetzungen für sich nicht ausschließen konnten, riefen sie die Polizei zur Unterstützung. Die Polizei war am Donnerstagmorgen mit mehreren Einsatzkräften gegen 07:30 Uhr in der Schule vor Ort.

Die eingesetzten Beamten verschafften sich einen Überblick und konnten keine gegenwärtigen Gefahren für die Schüler und Lehrkräfte feststellen. Ob von einzelnen, an den Konflikten beteiligten Personen ein strafbewährtes Verhalten vorliegt, ist nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Am Freitag, dem letzten Schultag vor den Herbstferien, wird die Polizei nochmals vor Ort präsent sein, um das subjektive Sicherheitsgefühl zu stärken und Ängste zu nehmen.