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Auch heute über dem Tag vorerst keine Wetterwarnungen notwendig. Viel Sonnenschein aber wolkenreich. Von Südwesten nähert sich ein Tiefausläufer auf dessen Vorderseite warme und zunehmend auch feuchtere Luft nach Berlin und Brandenburg einfließt. Bis Freitagvormittag werden voraussichtlich keine warnwürdigen Wetterereignisse erwartet. Weitere Aussichten -

Landeshauptstadt Potsdam. Zu deutlich geringeren Beeinträchtigungen für die Potsdamer Bevölkerung hat der Polizeieinsatz anlässlich mehrerer Versammlungen am heutigen Mittwochabend geführt. Erneut hatten Verantwortliche der sogenannten POGIDA kurzfristig einen Aufzug vom Hauptbahnhof über die Babelsberger Straße zum Zentrum Ost und zurück angemeldet. Dazu waren insgesamt zwei Gegenversammlungen verschiedener Anmelder an unterschiedlichen Orten angemeldet worden.

Im Westlichen Land Brandenburg muss mit vereinzelten Gewittern gerechnet werden. Vorerst keine Wetter-Warnung nötig. Unter Zwischenhocheinfluss fließt auf der Ostflanke eines Tiefdruckgebietes über den Britischen Inseln von Südwesten langsam wärmere Luft nach Berlin und Brandenburg ein. Bis Donnerstagmittag werden keine wetterbedingten Warnungen erwartet. Am Nachmittag sind in der Westhälfte vereinzelte GEWITTER nicht ganz ausgeschlossen.

Der Vorsommer (Frühling) hat vorerst einen Zwischenstopp eingelegt. Aber das nur wenige Tage denn schon ab Morgen (18.05.16) ist schon wieder Besserung in Sicht. Heute - Am Rande eines Tiefs über der östlichen Ostsee ist zunächst noch kühle Meeresluft wetterwirksam. Zum Mittwoch gelangt unter schwachem Hochdruckeinfluss von Südwesten langsam wärmere Luft nach Berlin und Brandenburg. Bis auf weiteres werden keine wetterbedingten Warnungen erwartet. Weitere Aussichten -

Es sollte unbedingt vermieden werden sich unter Bäumen oder in Waldgebieten aufzuhalten. Es werden heute immer wieder lokal kurze gewitter verbreitet mit Sturmböen erwartet. Amtliche WARNUNG vor GEWITTER. 15. Mai, 10:54 – bis ... Uhr - Von Nordwesten ziehen Gewitter auf. Amtliche WARNUNG vor WINDBÖEN So, 15. Mai, 11:00 – 20:00 Uhr. Es treten Windböen mit Geschwindigkeiten bis 60 km/h (17m/s, 33kn, Bft 7) aus nordwestlicher Richtung auf.

Seid 07.05.2016 - Am Wochenende wurde in allen Landkreisen die zweithöchste Waldbrandbrandgefahrenstufe erwartet. In einigen Landkreisen wurde sogar die höchste Stufe 5 ausgerufen wird. Die Sonne und die steigenden Temperaturen lassen es wieder in den märkischen Kiefernwäldern brenzlig werden.  Brandenburg verfügt über eine Waldfläche von rund 1,1 Millionen Hektar. 70 Prozent davon sind Kiefernflächen, die besonders brandgefährdet sind. Leichte Sandböden und geringe Niederschläge tragen ebenfalls zur hohen Brandgefährdung bei. Ein Drittel aller Waldbrände Deutschlands ereignen sich in Brandenburg.

Die EU stuft Brandenburg in die höchste Waldbrandgefahrenklasse ein und stellt es damit auf die gleiche Stufe wie Südeuropa. Mit insgesamt 315 Waldbränden und einer Schadfläche von 321 Hektar (da ist die Fläche von ca. 450 Fußballfeldern) war Brandenburg 2015 bundesweit am stärksten betroffen. Auch in 2016 erwarten die Forstleute wieder eine hohe Zahl an Bränden. Die trockenen Jahre 2014 und 2015 machen sich im märkischen Sand schnell bemerkbar. Die Grundfeuchtigkeit in den Böden fehlt. So trocknet der sandige Boden bei Sonneneinstrahlung schneller aus und damit steigt auch die Waldbrandgefahr. Im Jahr 2016 hat der Landesbetrieb Forst Brandenburg bereits 42 Waldbrände in der Statistik zu verzeichnen.

- Erste Waldbrände fordern Einsatzkräfte von Feuerwehr -

Bereits zu Himmelfahrt gingen in einigen Orten die Sirenen. So gab es Waldbrände in Ziltendorf bei Eisenhüttenstadt mit einem Hektar und bei Massow, unmittelbar auf der Kreisgrenze zwischen Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming. Hier standen 5.000 Quadratmeter Waldboden in Flammen. Bereits 2013 hat es unweit des gestrigen Brandortes schon mal einen großen Waldbrand gegeben, der die Feuerwehren mehrere Tage beschäftigt hat. Erneut war es vermutlich die Entzündung alter Munition, die den Waldbrand mitten in einem Altholzbestand ausgelöst hat. Hier kamen Feuerwehren aus beiden Landkreisen zum Einsatz.

PM-Land Brandenburg