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Paradigmenwechsel beim Umgang mit dem Corona-Virus: Angesichts deutlich sinkender Infektionszahlen hat das Kabinett heute die neue „Verordnung über den Umgang mit dem SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 in Brandenburg“ beschlossen. Damit ist bis auf wenige konkrete Einschränkungen vieles wieder erlaubt. Die Umgangsverordnung tritt bereits am morgigen Mittwoch, 16. Juni 2021, in Kraft und löst damit die bisherige Eindämmungsverordnung ab. Sie gilt zunächst bis zum 13. Juli 2021. Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Ich freue mich sehr, dass wir so beim Rückgang der Inzidenz zügig vorangekommen sind und die Umgangsverordnung früher beschließen konnten als ursprünglich geplant. Das ist eine sehr gute Botschaft für den Sommer. Das freut mich und mein Dank an alle, die solidarisch dazu beigetragen haben.“

Ständige Erschöpfung, Müdigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit, Kurzatmigkeit, Herzrasen, Geruchs- und Geschmacksstörungen, Hör- und Sehschwächen. Viele Menschen, die an COVID-19 erkrankt sind, leiden auch noch Monate nach ihrer Infektion an diesen oder anderen Spätfolgen. Zu einem digitalen Austausch zur gezielten medizinischen Rehabilitation nach Corona (Post-COVID genannt) hat das Gesundheitsministerium heute Klinikleiterinnen und -leiter sowie Ärztinnen und Ärzte der Rehabilitationskliniken im Land Brandenburg eingeladen. Dieser Fachaustausch stößt auf sehr großes Interesse. Ziel ist es, unter dem Dach „Reha-Land-Brandenburg“ ein Netzwerk zu bilden, in dem Behandlungs- und Rehabilitationskonzepte gemeinsam besprochen werden.

Ab heute (10. Juni 2021) können alle Personen, die in einem Impfzentrum im Land Brandenburg vollständig geimpft wurden, vor Ort ihren digitalen Impfnachweis erhalten. Nach erfolgreichem Feldtest, der deutschlandweit am 27. Mai in Potsdam begann, startet jetzt der sogenannte Rollout in allen Impfzentren des Landes. Auch die nachträgliche Ausstellung ist bald möglich: Personen, die bereits vollständig geimpft sind, können ab Montag (14. Juni) in vielen Apotheken ihren digitalen Impfnachweis nachträglich ausstellen lassen. Außerdem wird Brandenburg allen Personen, die ihren vollständigen Impfschutz in einem Impfzentrum des Landes oder durch ein mobiles Impfteam schon erhalten haben, den digitalen Impfnachweis automatisch per Post zusenden. Der Versand der Briefe soll Ende nächster Woche (24. KW) beginnen.

Brandenburg, Niedersachsen und Thüringen entwickeln ihre länderspezifischen Bildungs- und Schul-Clouds gemeinsam weiter. Die brandenburgische Landesregierung hat heute einer entsprechenden länderübergreifenden Vereinbarung zugestimmt.

Schon im Jahr 2018 haben die drei Bundesländer ein gemeinsames Projekt initiiert: Unabhängig voneinander wurden auf Basis der „HPI Schul-Cloud“ des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts (HPI) eigene Landeslösungen aufgebaut und auf spezifische Bedürfnisse zugeschnitten – in Brandenburg als „Schul-Cloud Brandenburg“, in Niedersachsen als „Niedersächsische Bildungscloud“ und in Thüringen als „Thüringer Schulcloud“.

Aufgrund der landesweit weiter erfolgreichen Eindämmung der Corona-Pandemie will das Brandenburger Kabinett bereits am kommenden Dienstag (15. Juni) eine Umgangsverordnung beschließen. Ursprünglich war dies erst für den 22. Juni vorgesehen. Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Dank der guten Werte können wir diesen nächsten Schritt früher gehen. Wir haben bereits wichtige Beschlüsse zu Lockerungen und Öffnungsterminen gefasst. Ab Freitag, den 11. Juni, sind z.B. touristische Übernachtungen in Hotels und Pensionen wieder möglich und auch die Thermen und Spaßbäder können wieder öffnen.

Die Infektionszahlen gehen im Land Brandenburg deutlich zurück. Die Sieben-Tage-Inzidenzen der 18 Landkreise und kreisfreien Städte liegen heute zwischen 6,1 (Ostprignitz-Ruppin) und 40,2 (Brandenburg an der Havel). Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz beträgt aktuell 18,4. Vor vier Wochen lag dieser Wert noch bei 104,5. Angesichts dieser positiven Entwicklung hat die Landesregierung wie vor einer Woche angekündigt heute weitgehende Lockerungen der Corona-Regeln beschlossen.

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