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Havelland - Nauen. Sanierung des Rathausdachs und weitere Arbeiten am Dach gestartet. Die Arbeiten an dem aus dem Jahr 1891 stammenden Rathaus in Nauen haben vor kurzem begonnen, dazu gibt es auch Einschränkungen auf den Gehwegen zur Brandenburger Straße (schmalerer Bürgersteig) und eine Sperrung des Gehwegs in der Hamburger Str. vom Anbaubereich des Rathauses bis zur Verkehrsinsel Kreisverkehr Rathausplatz. Das Vorhaben der Baumaßnahmen am Rathaus umfasst die Sanierung des Daches, die Erneuerung von 11 Dachgauben und den Ausbau eines Dachraumes zu einem Büro. Derzeit sind die Arbeiten auf der Hofseite des Gebäudes im Gange.

Allen Schülerinnen und Schülern in Brandenburg wird vor den Sommerferien, die am 24. Juni starten, der Schulbesuch und die Teilnahme am Präsenzunterricht mindestens tage- oder wochenweise ermöglicht. Bereits seit 27. April findet für mehrere Klassenstufen Unterricht statt. Die schriftlichen Abiturprüfungen konnten erfolgreich durchgeführt werden. Darüber hinaus sollen alle Kinder, die bisher nicht an der am 18. März gestarteten Notfallbetreuung in den Kindertagesstätten teilnehmen konnten, ab Ende Mai zumindest einmal wöchentlich in die Kitas gehen können. Dabei sollen Kinder im letzten Jahr vor der Einschulung besondere Beachtung finden. 

Die havelländische Gemeinde Kleßen-Görne hat jetzt eine moderne Mobilfunkversorgung mit LTE: Fast zwei Jahre nach der Inbetriebnahme der beiden provisorischen Funkmasten in den Ortsteilen Görne und Kleßen, sind jetzt die fest installierten Masten in den beiden Ortsteilen in Betrieb genommen worden. Sie bieten den rund 360 Bewohner der Gemeinde neben Sprechverbindungen auch Downloadgeschwindigkeiten bis zu 50 MBit/s. (s. Versorgungskarte) Joachim Tessenow, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde, sagt: „Gerade jetzt in Zeiten von Corona sind alle unsere Bürger sehr dankbar, dass sie nicht abgehängt sind. Für die Schülerinnen und Schülern ist die Mobilfunkanbindung ein Segen. Denn sie können auch von daheim am Schulunterricht teilnehmen. Das wäre ohne Mobilfunk nicht denkbar“.

Das Land Brandenburg hat seine Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus erneut angepasst. Die am Freitag, den 8. Mai 2020, vom Landeskabinett beschlossene Neufassung der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung sieht weitere schrittweise Lockerungen der Eindämmungsmaßnahmen vor, zum Beispiel in den Bereichen Gastronomie, Tourismus und Sport. Allgemeine Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln gelten jedoch weiterhin, zunächst bis zum 5. Juni 2020.

Der Wertstoffhof in Falkensee ist am Freitag, den 8. Mai 2020, aufgrund eines extrem großen Besucherandrangs vorzeitig geschlossen worden. In Falkensee hatte sich bereits am Vormittag eine Warteschlange von mehr als 900 Metern gebildet, was zu Wartezeiten von über drei Stunden geführt hatte. Die Nauener Straße (L 201) war teilweise bis zum Kreisverkehr am Havelländer Weg zugeparkt. Trotz maximalem Personaleinsatz war der Ansturm nicht zu bewältigen. Von der Polizeibehörde wurde der Landkreis aufgefordert den Gefahrentatbestand für den fließenden Verkehr abzustellen.

In der heutigen Videokonferenz der Bundesregierung mit den 16 Ministerpräsidenten wurden aufgrund des aktuell moderaten Infektionsgeschehens weitere Lockerungen der bestehenden Anti-Corona-Auflagen vereinbart und ein Fahrplan für die kommenden Wochen entwickelt. Ministerpräsident Woidke warnt allerdings vor einem trügerischen Sicherheitsgefühl: „Ich freue mich, dass weitere Erleichterungen möglich sind. Aber: Die Pandemie ist nicht vorbei. Die relativ gute Entwicklung darf uns darüber nicht täuschen. Und: Weiterhin Abstand zu halten, bleibt das A und O.“ Am 8. Mai wird das Kabinett zusammentreten und aktuell erforderliche Aktualisierungen beraten. Die neue Eindämmungsverordnung soll ab 9. Mai gelten.