Ein Tief über der Ostsee zieht nach Norddeutschland. Es führt in einer nördlichen Strömung Meeresluft polaren Ursprungs nach Berlin und Brandenburg. Ab heute Abend tritt verbreitet leichter FROST auf. Streckenweise muss mit GLÄTTE durch geringfügigen Schneefall und gefrierender Nässe gerechnet werden.

Ein Tief verlagert sich langsam vom Skagerrak zur Deutschen Bucht. Noch fließt mit einer westlichen Strömung milde Luft ein. Am Wochenende dreht die Strömung allmählich auf Nordwest bis Nord. Brandenburg und Berlin gelangen dann unter Zufuhr von kalter Meeresluft polaren Ursprungs.

Der Ausläufer eines von der Norwegischen See in die Nordsee ziehenden Tiefs überquert in der Nacht Brandenburg und Berlin. Mit einer südwestlichen Strömung wird am Donnerstag erwärmte Meereskaltluft herangeführt. In der Nacht zum Donnerstag und am Morgen ist bei längerem Aufklaren im Nordwesten Brandenburgs streckenweise GLÄTTE durch überfrierende Nässe wahrscheinlich.

In der kommenden Nacht ist Zwischenhocheinfluss wetterbestimmend. Am Mittwoch greifen atlantische Tiefausläufer über und gestalten das Wetter wechselhaft. In der zweiten Nachthälfte und Mittwochfrüh ist stellenweise leichter FROST bis -1 Grad wahrscheinlich.

Ein Tief zieht über das Baltikum weiter nach Osten. Die dazugehörige Kaltfront zieht in Laufe der Nacht nach Süden ab. Rückseitig setzt sich stabilisierender Zwischenhocheinfluss durch. Es fließt leicht kältere Meeresluft ein. Bis Dienstag sind weiterhin WINDBÖEN bis 60 km/h (Bft 7) aus West wahrscheinlich.

++ Amtliche WARNUNG vor STURMBÖEN ++ Montag, 29. Jannuar, 07:00 bis vorerst 18:00 Uhr Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 km/h (15m/s, 30kn, Bft 7) und 70 km/h (20m/s, 38kn, Bft 8) anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung auf.