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Das News-Magazin in Brandenburg

Baden-Württemberg - Nach bisherigen Erkenntnissen kam es heute gegen 11:35 Uhr zu einem Angriff auf mehrere Personen auf dem Marktplatz in Mannheim. Dabei soll eine Person mehrere Personen mit einem Messer angegriffen und diese verletzt haben.

Über das Ausmaß und Schwere der Verletzungen können bislang keine Angaben gemacht werden. Gegen den Angreifer kam es sodann zu einem Schusswaffengebrauch.

Der Angreifer wurde dadurch ebenfalls verletzt. Rettungs- und Einsatzkräfte sowie der Rettungshubschrauber sind im Einsatz. Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung. Der Schienenverkehr ist zwischen dem Kurpfalzkreisel und dem Paradeplatz bis auf weiteres gesperrt.

Nachtrag: 22:05 Uhr/Stuttgart (ots) - Auf dem Mannheimer Marktplatz griff heute gegen 11:35 Uhr ein Mann mehrere Teilnehmer der Kundgebung der Bürgerbewegung PAX Europa e. V. an und stach mit einem Messer auf diese ein. Hierbei wurden fünf Angehörige der Bürgerbewegung verletzt. Ein Polizeibeamter, der in das Geschehen eingriff und einen der Verletzten aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich brachte, wurde von dem Tatverdächtigen angegriffen und mehrmals von hinten in den Bereich des Kopfes gestochen.

Ein weiterer Polizeibeamter stoppte die Fortsetzung der Tathandlung durch einen Schuss auf den Angreifer, wodurch der Angreifer verletzt wurde. Alle Verletzten wurden im Anschluss in verschiedene Krankenhäuser verbracht, wo sie zum Teil notoperiert werden mussten. Über das Ausmaß und die Schwere der Verletzungen bei den Betroffenen kann bislang keine Aussage getroffen werden.

Die Identität des Angreifers ist derzeit noch ungeklärt. Das Landeskriminalamt hat in Kooperation mit dem Polizeipräsidium Mannheim unter der Federführung der Staatsschutzabteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe die Ermittlungen übernommen. Zeugenhinweise nimmt das Landeskriminalamt unter der Telefonnummer 0711 5401-3360 entgegen.

Videos können über das Hinweisportal der Polizei Baden-Württemberg unter https://bw.hinweisportal.de übermittelt werden.  Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe, des Präsidiums Mannheim und des LKA