Brandenburg - Sachsen-Anhalt: Der Bootsausflug mit Bundesumweltminister Schneider, Sachsen-Anhalts Umweltminister Willingmann und Nabupräsident Jörg-Andreas Krüger u.w. zur Besichtigung eines Naturschutzgroßprojekts auf der Havel, zwischen der Landesgrenze Brandenburg und Sachsen-Anhalt durch das Wetter heute eine eher sehr nasse und trübe Angelegenheit. Das sollte aber erst wohl ein Vorgeschmack darauf sein, was bei dem eigentlich ganz normalen Natur-Termin vorgesehen war. Nachdem das Boot mit seinen Gästen an der Havellandbrücke angelegt hatte, wurde wie geplant eine kurze Pressekonferenz abgehalten, dann kippte die Stimmung langsam. Ein junger Landwirt ergriff plötzlich das Wort und lieferte sich ein Wortgefecht mit dem Bundesumweltminister Carsten Schneider. Die Bemühungen anfangs den Landwirt zum Schweigen zu bringen scheiterten erst einmal, den dieser ließ nicht locker und konterte dem Minister immer wieder zurück. Dann merkten auch die Medienvertreter das sich inzwischen eine ganze Gruppe Landwirte im Hintergrund versammelt hatten.
Der Bundesminister verständigte sich mit dem jungen Mann von der Firma Köpke aus Sachsen-Anhalt, im Anschluss nach dem Statement ein kurzes Gespräch mit den Landwirten zu führen. Dazu kam es dann auch, hierbei entwickelte zwischen dem Minister Schneider und gleich mehreren Landwirten eine intensive Diskussion im höflichen Umgang. Bis es irgendwann dem Bundesminister Carsten Schneider (SPD) offenbar zu viel wurde, und die nicht geplante Diskussion mit den Bauern vertagt wurde. Vielleicht hatte es aber auch daran gelegen das der Regenschauer immer stärker wurden. Zu schöneren Bildmotiven nahm sich der Bundesumweltminister aber dann doch noch die Zeit, wollte damit offensichtlich auch zum Ausdruck bringen wie gerne er Zeit in der Natur verbringt. Alle Landwirte am Ort waren vom gleichen Unternehmen.