Landkreis Havelland - Gemeinde Wustermark - Mit der grundhaften Erneuerung des Knotenpunktes Rosa-Luxemburg-Allee / Bahnhofstraße / Radelandberg hat die Gemeinde Wustermark eine wichtige Verkehrsinfrastrukturmaßnahme im Ortsteil Elstal umgesetzt. Ziel war es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, die Bedingungen für Fußgänger und Radfahrer zu verbessern und den Kreuzungsbereich an die gestiegenen Verkehrsanforderungen anzupassen.
Hintergrund und Bedeutung
Der ursprünglich in den Jahren 1999 bis 2000 errichtete Knotenpunkt war durch die Entwicklung der Wohngebiete „Heidesiedlung“ und „Olympisches Dorf“ sowie den zunehmenden Gewerbeverkehr rund um das Bahntechnologiezentrum immer stärker belastet.
Besondere Bedeutung hatte die Verbesserung der Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer. Auch die nahe gelegene Kindertagesstätte und das Seniorenheim sorgen für ein erhöhtes Fußgängeraufkommen.
Umsetzung in zwei Bauabschnitten
1. Bauabschnitt (2024)
Im ersten Bauabschnitt wurden die Geh- und Radwege entlang der Rosa-Luxemburg-Allee und Bahnhofstraße erneuert sowie die Wegeführungen und Anschlüsse an den Radelandberg angepasst.
2. Bauabschnitt (2025 bis 2026)
Der zweite Bauabschnitt umfasste die grundhafte Erneuerung der Fahrbahn, die Herstellung und Anpassung von Querungshilfen sowie die Erneuerung der Regenwasserableitung. Für die Bordanlagen und Teile der Pflasterflächen kamen langlebige Natursteinmaterialien zum Einsatz, um den künftigen Unterhaltungsaufwand zu reduzieren.
Investitionen und Projektbeteiligte
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Angaben |
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Bauherr |
Gemeinde Wustermark |
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Planung und Bauüberwachung |
PST GmbH, Werder (Havel) |
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Bauausführung |
EUROVIA Verkehrsbau GmbH |
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Bauzeitraum |
2024 bis 2026 |
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Kosten 1. Bauabschnitt |
572.000 € |
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Kosten 2. Bauabschnitt |
1.279.741,21 € |
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Gesamtinvestition |
rund 1,85 Mio. € |
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Finanzierung |
Gemeinde Wustermark mit Fördermitteln |
Foto: Gemeinde Wustermark
Die Gesamtsumme basiert auf den angegebenen Kosten des ersten Bauabschnitts und der Auftragssumme des zweiten Bauabschnitts. Eine abschließende Schlussabrechnung liegt noch nicht vor.
Noch ausstehende Maßnahmen
Ergänzend sind zwei weitere Maßnahmen vorgesehen:
- Herstellung eines rund 60 Meter langen barrierefreien Verbindungsweges zwischen Athener Straße und Hauptstraße.
- Einbau von zwei Pflasterkissen im Bereich Radelandberg und Rosa-Luxemburg-Allee an den Haltelinien der von der Hauptstraße abbiegenden Verkehrsströme.
Fazit
Mit der rund 1,85 Millionen Euro umfassenden Investition verbessert die Gemeinde Wustermark die Verkehrsinfrastruktur in Elstal nachhaltig. Der erneuerte Knotenpunkt trägt zu mehr Verkehrssicherheit, besseren Querungsmöglichkeiten und einer zeitgemäßen Verkehrsführung bei. Gleichzeitig wurden die Voraussetzungen für eine langfristig wirtschaftliche Unterhaltung der Verkehrsanlage geschaffen