Archivbild/Wohnwagenunfall 1. von 07.2015-Brieselang

Update/Oberhavel - Ein Folgen schwerer Unfall mit einer schwerverletzten Person ereignet sich am Mittwochmorgen gegen 4 Uhr auf der BAB 24, zwischen der Anschlussstelle Kremmen und dem Dreieck Havelland. Nach Medienberichte ist aus bisher noch ungeklärter Ursache ein Transporter nahe dem Dreieck Havelland, auf einem PKW mit Anhänger aufgefahren, der Aufprall war dabei so heftig das sich der Wohnwagen aus der Verankerung löste und den PKW in die Mittelschutzplanke drückte.

Der Wohnanhänger selbst rollte nach recht hinweg. Die Insassen des PKW Urlauber aus Dänemark erlitten nur leichte Verletzungen. Die Fahrerin des Transporters musste schwerverletzt mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Ein erhebliches Splitterfeld verteilte sich wohl über zwei Fahrstreifen, weshalb zeitweise die Unfallstelle komplett gesperrt werden musste. Auch Flüssigkeiten mussten beseitigt werden. Die Unfallfahrzeuge samt Wohnwagen wurden von einem Bergungsdienst abgeschleppt, wodurch weitere Sperrmaßnahmen der Unfallstelle notwendig waren.

Nachtrag - Kremmen -  Eine 56-jährige Fahrzeugführerin eines Kleintransporters der Marke Fiat befuhr am 29.07. gegen 04.00 Uhr die Autobahn 24 von Kremmen aus in Fahrtrichtung Berlin auf dem rechten Fahrstreifen.

Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr die Fahrzeugführerin kurz vor dem Autobahndreieck Havelland ungebremst auf einen vorrausfahrenden PKW Hyundai aus Dänemark auf, welcher einen Wohnwagen zog. In Folge des Aufpralls wurde der Wohnwagen auf das Zugfahrzeug aufgestaucht. Dabei riss die Anhängezugvorrichtung am PKW ab. Der PKW Hyundai kam ins Schleudern und fuhr in die Mittelschutzplanke. Der vom Zugfahrzeug losgelöste Wohnwagen blieb auf dem rechten Fahrstreifen sowie der Standspur stehen. Alle beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden durch angeforderte Abschleppdienste von der Unfallstelle geborgen. Bei dem Verkehrsunfall verletzte sich die 56-Jährige schwer und wurde mit einem Rettungswagen ins Klinikum nach Berlin-Buch gebracht und dort stationär aufgenommen. Die beiden dänischen Insassen des PKW Hyundai blieben bei dem Vorfall unverletzt. Aufgrund der zeitweise kompletten Sperrung der Richtungsfahrbahn nach Berlin kam es zu Rückstauerscheinungen auf einer Länge von etwa drei Kilometern; Schaden ca. 20.000 Euro.

Q: maz