Update: 30.12.2025, 13.31 Uhr/ Havelland – aufgrund eines folgenschweren Verkehrsunfalls auf der L 166 zwischen Amt Friesack und der Gemeinde Wusterhausen/Dosse kam es am späten Montagabend zu einem größeren Einsatz von: Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Fünf Notärzte, zwei jeweils per Hubschrauber, mehrere Rettungswagen. Nach ersten Erkenntnissen verunglückte ein PKW Renault mit drei Personen, alle wurden dabei schwerverletzt. Der Wagen ist offensichtlich trotz aktuell bestehender Wetterwarnung vor markanter Glätte mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit gefahren, bis es zum Crash kam. Im Bereich des Unfallortes war die Fahrbahn eher nass bis schmierig, ob dies zum Unfall beigetragen hat, ist noch unklar.
Zwei Straßenbäume wurden beschädigt, bis der Motorblock herausgerissen wurde, der Unfallwagen selbst kam erst auf die Gegenfahrtrichtung seitlich in der Böschung zum Stehen. Wie die Einsatzkräfte weiterhin berichteten, lag eine Person vor dem Eintreffen der ersten Rettungskräfte in der Straßenböschung. Bei den Unfallbeteiligten soll es sich wohl alles um Jugendliche gehandelt haben. Zwei der Schwerverletzten wurden umgehend nach medizinischer Erstversorgung von Rettungshubschraubern in Kliniken gebracht.
Um den Unfallhergang genauer feststellen zu können, ist ein Gutachter der DEKRA zum Einsatz gekommen. Die Straßenmeisterei unterstützte ebenso die Einsatzkräfte. Der Bereich am Unfallort zwischen Bahnhof Friesack und Zootzen blieb bis in die Nacht auf Dienstag komplett gesperrt. Der Bergungsdienst kümmerte sich später um das völlig zerstörte Fahrzeug.
Nachtrag/ Landesstraße 166, Friesack Bahnhof - Montag, 29.12.2025, 18:35 Uhr - Polizei und Rettungsdienst wurden am Montagabend über einen Verkehrsunfall mit mehreren verletzten Personen bei Friesack informiert. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte dort der Fahrer eines Renault die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Er war zuvor auf der Landesstraße 166 in Richtung Friesack unterwegs, als sein Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache auf gerader Strecke nach rechts von der Fahrbahn abkam, dann mit zwei Straßenbäumen kollidierte und zurück über die Fahrbahn schleuderte, bevor das Fahrzeug in einem Straßengraben auf dem Dach liegend zum Stillstand kam.
Durch den Aufprall wurde ein Mitfahrer aus dem Fahrzeug geschleudert. Alle drei Insassen wurden schwerst- teilweise sogar lebensgefährlich verletzt. Rettungskräfte kümmerten sich um die jungen Männer (16-26 Jahre). Zwei wurden mit Rettungshubschraubern ins Krankenhäuser nach Berlin geflogen. Der dritte in ein anderes Krankenhaus gebracht. Die Polizei hat den Verkehrsunfall aufgenommen, Spuren und Beweise gesichert und Ermittlungen zur Unfallursache eingeleitet.
Zusätzlich wurde ein Sachverständiger Unfallgutachter mit der Unfallursachenermittlungen beauftragt. Dazu wurde auch der Renault sichergestellt. Ersten Erkenntnissen nach könnte der Fahrzeugführer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis gewesen sein. Für den Zeitraum von mehreren Stunden (redaktionell bearbeitet, Zeitraum Sperrung) musste die Landesstraße 166 komplett gesperrt bleiben. Der Sachschaden wurde auf über 10.000 Euro angegeben.