Bundespolizei durchsucht sieben Objekte nach Gemeinschädlicher Sachbeschädigung Berlin / Brandenburg (ots) - Mittwochmorgen durchsuchten Beamtinnen und Beamte der Bundespolizei in vier Berliner Bezirken und einer brandenburgischen Gemeinde die Wohnungen von sieben Männern wegen des Verdachts der Gemeinschädlichen Sachbeschädigung. Am 30. Oktober 2025, gegen 23:55 Uhr, entdeckten Zivilkräfte der Bundespolizei eine Gruppe von ca. 10 Personen, wie sie gemeinschaftlich einen S-Bahnwaggon während des fahrplanmäßigen Halts des Zuges im Bahnhof Messe Süd auf einer Fläche von 40 Quadratmetern besprühten. Anschließend flüchteten sie mit drei Fahrzeugen in das umliegende Straßenland. Die eingesetzten Kräfte konnten ein PKW gestoppt und die vier Insassen vorläufig festnehmen.

Zu diesem Ermittlungsverfahren ordnete das Amtsgericht Tiergarten die Durchsuchung der Wohnräume von sieben verdächtigen Personen an. Dabei stellten die Einsatzkräfte bei den zwischen 16 und 26 Jahre alten Männern diverse Sprayer-Utensilien, Speichermedien sowie Skizzen und Mobiltelefone fest, welche sie als Beweismittel sicherstellten.

Zusätzlich fanden die Beamtinnen und Beamten Pyrotechnik und eine Schreckschusswaffe in einer der Wohnungen auf. Die Bundespolizei leitete zu den Zufallsfunden weitere Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz und das Waffengesetz gegen den 16-jährigen Deutschen ein. Nach Abschluss der Maßnahmen beließen die Bundespolizisten die teilweise vor Ort angetroffenen Tatverdächtigen auf freien Fuß.