Update: 17.15 Uhr/Landkreis Dahme-Spreewald - Baustopp am BER wegen Statikprobleme - LDS-Bauaufsichtsbehörde ordnet sofortige Baueinstellung am BER - Terminal an Aus aktuellem Anlass hat die untere Bauaufsicht des Landkreises Dahme-Spreewald heute Morgen im Ergebnis des Gespräches mit dem Leiter Technik und Bau der FBB GmbH mündlich einen sofortigen Baustopp für die Flächen unterhalb des gesamten Terminaldaches am BER ausgesprochen.
Anlass sind die Ergebnisse der Überprüfungen des von der FBB GmbH beauftragen Statikbüros, welches im Rahmen des 5. Nachtrages zur Baugenehmigung (Änderung Entrauchung) Lastreserven im Bereich der Ventilatoren prüfen sollte. Dabei sollen erhebliche Überschreitungen von den ursprünglich genehmigten Lasten festgestellt worden sein. Die Bauaufsichtsbehörde hat der FBB GmbH Gelegenheit gegeben, geprüfte Unterlagen vorzulegen, die eine räumliche Begrenzung des Baustopps zulassen. Der Prüfingenieur Standsicherheit ist durch die Behörde informiert und wird die Unterlagen kurzfristig von der FBB GmbH bzw. deren Statiker abfordern. Eine Aufhebung des Baustopps kann frühestens erfolgen, wenn die Standsicherheitsnachweise (ggf. auch für einen Umbau) durch den Prüfingenieur geprüft wurden und ein entsprechender Prüfbericht vorliegt.
Nachtrag - Die FBB bestätigt, dass die Untere Bauaufsichtsbehörde des Landkreises Dahme-Spreewald gegenüber der FBB am heutigen Nachmittag „eine mündliche, sofortige Baueinstellung (Baustopp) nach § 73 Abs. 1 BbgBO auf den Flächen unterhalb des gesamten Terminaldaches“ angeordnet hat. Wie am gestrigen Tag mitgeteilt, hatte die FBB am Freitag der vergangenen Woche rein vorsorglich einen Teil des BER-Terminals gesperrt. Die FBB wird, wie ebenfalls gestern angekündigt, einen neuen statischen Standsicherheitsnachweis für die drei der insgesamt 20 Terminaldachfelder erstellen, auf denen der Gutachter Überschreitungen festgestellt hatte.