Havelland: Aufgrund einer Panne am ICE 552 kam es bei Nauen-Neugarten zu einem Zwangsstopp. Die Bundespolizei und Feuerwehr der Stadt Nauen kamen zur Unterstützung auf der freien Strecke zum Einsatz. Ein zweiter ICE kam nach längerer Wartezeit zum Ort, nach weiteren Stunden begannen in der ersten Nachthälfte die Evakuierungsmaßnahmen, Fahrgäste stiegen in den Ersatzzug.

Atlantische Tiefausläufer sorgen für wechselhaftes Wetter in Brandenburg und Berlin. Mit südwestlicher Strömung wird feuchte und mäßig warme Luft herangeführt. Keine warnrelevanten Wetterereignisse.

In der Nacht zum Mittwoch zunehmend stark bewölkt, ausgangs der Nacht zwischen Prignitz und Elbe-Elster-Niederung erste Regentropfen, sonst niederschlagsfrei. Besonders in der Uckermark örtlich Nebelfelder. Temperaturrückgang auf 13 bis 11 Grad. Schwacher Südostwind.

Prignitz: Aktuell kommt es aufgrund einer Unfallstelle zwischen den Anschlussstellen Pritzwalk und Meyenburg zu Verkehrsbehinderungen. Hier laufen Rettungs- und Bergungsarbeiten. Fahrzeugführer/innen müssen mehr Zeit einplanen. Es ist derzeit nicht bekannt, wie viele Fahrstreifen blockiert sind. 

Der bisher wetterbestimmende Hochdruckeinfluss schwächt sich allmählich ab. So kann sich in der Nacht zum Dienstag ein Tiefausläufer annähern, der Brandenburg und Berlin im Tagesverlauf von West nach Ost überquert. Mit einer vorübergehend Südost auf Südwest drehenden Strömung wird am Dienstag zögernd etwas kühlere Luft herangeführt. Keine warnrelevanten Wetterereignisse.

Berlin und Brandenburg verbleiben unter Hochdruckeinfluss. Mit einer südöstlichen Strömung wird warme und trockene Luft herangeführt. Erst in der Nacht zum Montag nähert sich von Westen ein kaum wetterwirksamer Tiefausläufer. Keine warnrelevanten Wetterereignisse.

Ein Hochdruckgebiet verlagert seinen Schwerpunkt allmählich von der Mitte Deutschlands aus nach Südosten und erreicht im Verlauf des Sonntags das Schwarze Meer. Während am Freitag nochmals eine kühle und wolkenreiche Luftmasse wetterbestimmend ist, gelangt rückseitig des Hochs in den Folgetagen wärmere und trockenere Luft nach Brandenburg und Berlin. Keine warnrelevanten Wetterereignisse.