Havelland: Zu einem Schweren Verkehrsunfall im Stauende kam es am Samstagnachmittag auf dem Westlichen Berliner Ring zwischen den Anschlussstellen Brieselang und Falkensee Richtung AD Havelland. Ein LKW war im Stauende auf mehrere Fahrzeuge gefahren. Nach bisherigen Erkenntnisstand wurden hierbei neun Personen verletzte darunter zwei schwer.

Vier Fahrzeuge darunter ein BMX durch den LKW Aufprall teils völlig zerstört/Foto: reportnet24

Die Autobahn 10 ist aktuell in Fahrtrichtung AD Havelland weiterhin gesperrt. Zwei Rettungshubschrauber unterstützten die Rettungskräfte. 

Update: 15.36 Uhr/Wie nun die Polizei an der Unfallstelle berichtete, wurden bei dem Zusammenstoß sieben Menschen verletzt darunter zwei Schwerstverletzte und ein Kind.

Der Unfallort ist weiterhin bei Brieselang in Fahrtrichtung AD Havelland gesperrt.

Am späten Nachmittag  konnte die Unfallstelle wieder freigegeben werden.

Zwei Rettungshubschrauber unterstützten die Rettungskräfte, dafür mussten zeitweise bei Richtungsfahrbahnen auf der A10 bei Falkensee gesperrt werden/Foto: reportnet24

Am Unfall betteiligte Fahrzeuge teilweise bis total zerstört/Foto: reportnet24

Ein Unfallgutachter der Dekra wurde angefordert um den Unfallhergang noch einmal genauer rekonstruieren zu können. /Foto: reportnet24

Mehrere Rettungskräfte darunter auch der organisatorischen Leiter des Rettungsdienstes kamen bei dem Unfall zum Einsatz./Foto: reportnet24

Abschlussmeldung/Update: 26.02.2018 - Bundesautobahn 10, km 141 Fahrtrichtung Hamburg, zwischen AS Brieselang und AS Falkensee Verkehrsunfall mit mehreren verletzten Personen Sa., 24.02.2018 um 13:00 Uhr Durch einen am Vormittag auf dem nördlichen Berliner Ring verunfallten LKW und der damit verbundenen Vollsperrung kam es auf dem westlichen Berliner Ring ebenfalls zu Verkehrsbeeinträchtigung. So wurde die Anschlussstelle Falkensee in Fahrtrichtung Hamburg voll gesperrt und der Richtungsverkehr abgeleitet. Dadurch kam es vor der Anschlussstelle zum Rückstau.

Ein 36jähriger Fahrer eines polnischen LKW Scania erkannte das Stauende nicht rechtzeitig und kollidierte mit insgesamt vier Fahrzeugen. Hierbei wurden zwei Insassen (darunter ein Kleinkind) eines PKW BMW aus dem Vogtland schwer verletzt und mussten per Rettungshubschrauber in umliegende Krankenhäuser ausgeflogen werden. Drei weibliche Insassen eines VW Polo aus dem Havelland (41, 13 und 12 Jahre), die 36jährige Fahrerin eines Citroen aus Magdeburg und der LKW Fahrer wurden leicht verletzt und in einen benachbarten Krankenhaus behandelt. Der Fahrer eines ebenfalls beteiligten VW-Busses aus Polen blieb unverletzt. Da ein Gutachter der DEKRA mit der Rekonstruktion der Ereignisse beauftragt wurde, blieb die Richtungsfahrbahn Hamburg fast drei Stunden voll gesperrt.