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Potsdam-Babelsberg - Sperrkreis geräumt, Munition wird geborgen - Der Sperrkreis rund um den Fundort der Weltkriegsbombe am Babelsberg Park ist geräumt. Um 10:55 Uhr gab die Einsatzleitung um Marina Kluge, Fachbereichsleiterin Ordnung und Sicherheit der Landeshauptstadt, den Sperrkreis frei. Sprengmeister Mike Schwitzke vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg hat mit der Arbeit begonnen.

In einem ersten Schritt wird die 250 kg schwere Weltkriegsbombe, die am Montag bei der Munitionssuche gefunden wurde, freigelegt. Ob der Sprengkörper entschärft werden kann oder gesprengt werden muss, wird vor Ort entschieden. Es ist der zwölfte Sprengkörper, der in diesem Jahr in Potsdam gefunden wurde, insgesamt ist es der 170. Weltkriegssprengkörper seit 1990 in der Landeshauptstadt. Zu Einschränkungen im Straßenverkehr kommt es seit 8 Uhr im gesamten Bereich um die Humboldtbrücke. Die Nuthestraße ist zwischen Berliner Straße und Abfahrt Friedrich-List-Straße gesperrt. Letzte freie Ausfahrt ist die Friedrich-List-Straße, die Umleitungsempfehlung in Richtung Innenstadt wird über die Abfahrt Horstweg und die Heinrich-Mann-Allee ausgeschildert. Im Straßenbahnverkehr fahren die Bahnen der Linien 94 und 99 bis zum Ende der Sperrungen nicht mehr zwischen Platz der Einheit-West und Babelsberg. Insgesamt 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei, der Feuerwehr und der Landeshauptstadt Potsdam sowie freiwillige Helfer des Deutschen Roten Kreuzes sind im Einsatz, um den Sperrkreis rund um den Fundort zu sichern. Etwa 3100 Menschen mussten ihre Wohnungen und Häuser verlassen, zwei Schulen sowie drei Kitas blieben geschlossen. Auch der Kulturstandort Schiffbauergasse liegt innerhalb des Sperrkreises.

PM-Landeshauptstadt Potsdam