Erstmeldung: Nach Medienberichten und Erstmeldung der Berliner Feuerwehr läuft der ein Großeinsatz in einem Pflegeheim in Kladow. Es ist am späten Nachmittag in einem Zimmer eines Bewohners ein Brand ausgebrochen, das Feuer konnte inzwischen gelöscht werden. Mindestens ein Mensch starb, eine weitere Person wird noch reanimiert. Es sind wohl 25 betroffene Heimbewohner, die auch medizinisch betreut werden.

Einsatzkräfte haben gestern Nachmittag einen Jugendlichen nach einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen in Tiergarten festgenommen. Ersten Erkenntnissen zufolge hatten die Kräfte gegen 14.45 Uhr versucht einen Pkw, der von dem 16-Jährigen gesteuert wurde, auf der Potsdamer Straße in Fahrtrichtung Kurfürstenstraße zu stoppen. Die Haltezeichen der Polizeikräfte, die durch das gleichzeitige Zeigen des Anhaltestabes unterstützt wurden, hatte der Jugendliche ignoriert.

Widerstand auf der Autobahn - BAB 111/Stolpe – Zeugen meldeten am 09.01. gegen 23.45 Uhr, dass sich Personen auf der Fahrbahn zwischen den Anschlussstellen Hennigsdorf und Stolpe in Fahrtrichtung Berlin befinden. Polizeibeamte trafen eine 20-jährige Berlinerin auf dem Standstreifen an, welche ihr Mobiltelefon sucht. Bei einem Streit hatte sie das Telefon offenbar nach ihrem Beifahrer geworfen, woraufhin es durch die geöffnete Scheibe aus dem Fahrzeug flog.

Havelland: Aufgrund von polizeilichen Ermittlungen am späten Sonntagabend musste die Bahnstrecke Berlin - Wittenberge für mehrere Stunden gesperrt werden. Ein Vorfall in der Gem. Paulinenaue worin auch der Regionalexpress 2 der ODEG beteiligt gewesen ist sorgte für Verspätungen im Bahnverkehr. Es mussten Fernzüge der Strecke Berlin - Hamburg umgeleitet werden. Der betroffene Zug blieb längere Zeit am Bahnhof Friesack stehen. Weiteres hierzu folgt.

In Berlin ist der erste positive Fall der UK-Variante des neuartigen Coronavirus bestätigt worden. Die betroffene Person und weitere erkrankte Kontaktpersonen sind inzwischen genesen. Es besteht Kenntnis von einem vorherigen Aufenthalt in Großbritannien. Zurzeit wird dem Verdacht nachgegangen, dass es vor der Isolierung des Index-Falls zwei mögliche weitere Kontaktpersonen gegeben haben könnte.

Verdachtsfall an der Grenze zu Berlin-Spandau - Bei einem Kadaverfund in Groß Glienicke hat das Landeslabor Berlin-Brandenburg gestern Abend den Verdacht auf Afrikanische Schweinepest (ASP) festgestellt. Der Tier-Kadaver wird zur Stunde in das Nationale Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut (Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit) in Riems (Mecklenburg-Vorpommern) zur weiteren Abklärung transportiert. Verbraucherstaatssekretärin Anna Heyer-Stuffer, Leiterin des ASP-Krisenstabs: „Seit September kämpfen wir gegen eine weitere Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest von der polnischen Grenze Richtung Westen. Gleichzeitig ist es jedoch jederzeit möglich, dass der Erreger auch über lange Strecken durch den Menschen weitergetragen wird.