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Marzahn-Hellersdorf - Wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts in Hellersdorf hat die 7. Mordkommission des Landeskriminalamts die Ermittlungen aufgenommen. Dem vorausgegangen war die Beobachtung einer Passantin, die gegen 16.50 Uhr in der Cecilienstraße unterwegs war, als sie auf einen jungen Mann aufmerksam wurde, der von außen an der Fensterbank eines im dritten Obergeschoss gelegenen Fensters eines Mehrfamilienhauses hing. Unmittelbar danach stürzte der 20-Jährige in die Tiefe.

Bei einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in Friedrichsfelde kam gestern Abend ein 40 Jahre alter Mann ums Leben. 13 weitere Personen wurden leicht verletzt. Acht von ihnen, darunter ein Baby, kamen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die Besatzung eines Rettungswagens der Berliner Feuerwehr hatte den Brand in dem Haus in der Löwenberger Straße kurz vor 19 Uhr bemerkt und weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei hinzualarmiert. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand brach das Feuer in einer Wohnung im 3. Obergeschoss aus, in der sich zu dieser Zeit der 40-jährige Mieter der Wohnung und eine 32 Jahre alte Frau befanden.

Tempelhof-Schöneberg - Gestern Abend wurden Polizei und Feuerwehr zu einem Mehrfamilienhaus in Mariendorf alarmiert. Gegen 21.40 Uhr hörte ein Bewohner des Hauses in der Didostraße laute Geräusche aus der Wohnung eines 30-jährigen Nachbars. Eintreffende Einsatzkräfte stellten dichten, schwarzen Qualm fest, der aus der in der im Parterre gelegenen Wohnung drang. Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses wurden evakuiert. Brandbekämpfer drangen in die Wohnung ein und stellten ein in Vollbrand stehendes Schlafzimmer fest.

Die Sperrung der Friedrichstraße in Berlin-Mitte für Kraftfahrzeuge ist nach einer Eilentscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin rechtswidrig.

Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (Senatsverwaltung) ordnete Mitte 2020 einen Verkehrsversuch zur Verkehrsberuhigung der Friedrichstraße an. Zu diesem Zweck wurde die Friedrichstraße zwischen der Französischen Straße und der Leipziger Straße für den Kraftfahrzeugverkehr temporär voll gesperrt. Der Verkehrsversuch dauerte bis zum 31. Oktober 2021 an.

Wird vom bezirklichen Gesundheitsamt auf einem Grundstück ein Rattenbefall festgestellt, ist die Grundstückseigentümerin unabhängig von ihrer Verantwortung für den Schädlingsbefall verpflichtet, die Ratten durch eine Fachkraft bekämpfen zu lassen. Das hat das Verwaltungsgericht in einem Eilverfahren entschieden. 

Der in Leipzig ansässige 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat die Revisionen zweier Angeklagter gegen ein Berliner Urteil verworfen, mit dem diese insbesondere wegen des Handels mit CBD-Blüten zu Freiheitsstrafen verurteilt worden sind.

Das Landgericht Berlin hat einen der Angeklagten u. a. wegen bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in zwei Fällen und den anderen wegen Beihilfe hierzu zu Gesamtfreiheitsstrafen von drei Jahren neun Monaten und von zehn Monaten (deren Vollstreckung es zur Bewährung ausgesetzt hat) verurteilt.