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Beschlüsse vom 17. September 2026 - I ZR 256/25 und I ZR 289/25 - Der unter anderem für Rechtsstreitigkeiten aus dem Datenschutzrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat dem Gerichtshof der Europäischen Union Fragen vorgelegt, mit denen unter anderem die Voraussetzungen der sogenannten "Haushaltsausnahme" nach Art. 2 Abs. 2 Buchst. c der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) geklärt werden sollen.

Urteil vom 17. September 2026 - I ZB 58/25 - Der unter anderem für das Markenrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass die Farbe Orange keinen Markenschutz für eine Baumarktkette genießt.

Die Klage eines Windenergieunternehmens auf Genehmigung von vier Windenergieanlagen im Geltungsbereich eines Bebauungsplans der Stadt Kyritz bleibt ohne Erfolg. Das hat das Oberverwaltungsgericht mit Urteil vom heutigen Tag entschieden.

Das Landgericht Freiburg macht es Erben nach einem neuen Urteil leichter, eine Erbschaftsimmobilie zu einem besseren Preis zu versteigern. Daran scheitert es in der Praxis oft, weil eine vollständig abbezahlte Grundschuld nicht automatisch erlischt, sondern als Belastung im Grundbuch stehen bleibt. Deshalb muss das Zwangsversteigerungsgericht alte Schulden, für die eine Grundschuld bestellt wurde, in das Startgebot einer Zwangsversteigerung mit einrechnen. Erschwerend kommt bei Erbschaftsimmobilien hinzu, dass sich einzelne Erben einer Löschung der Grundschulden widersetzen, weil sie selber in der Immobilie weiter wohnen oder zumindest einen Weiterverkauf verhindern wollen.

Urteil vom 9. September 2026 - IV ZR 235/25 - Der unter anderem für das Versicherungsvertragsrecht zuständige IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat heute entschieden, dass die vom Kfz-Kaskoversicherer zu erstattenden "für die Reparatur erforderlichen Kosten" grundsätzlich keine unberechtigten Rechnungspositionen umfassen. Das sogenannte Werkstattrisiko verbleibt insoweit in der Regel beim Versicherungsnehmer.