Landkreis Havelland, Nauen, Dammstraße - Dienstag, 31.03.2026, gegen 05:00 Uhr - Am frühen Dienstagmorgen informierte die Rettungsleitstelle der Feuerwehr die Polizei über einen Brand in einem Mehrfamilienhaus in Nauen. Bei Eintreffen der Polizei hatte die Feuerwehr mit den Löscharbeiten und der Evakuierung der Bewohner des betroffenen Eingangs bereits begonnen.
Die Reste vom Löschschaum sind noch gut zu erkennen
Ersten Erkenntnissen zufolge brach das Feuer im Keller des betroffenen Hauses aus. 21 Bewohner mussten evakuiert werden, vier von ihnen wurden durch Rettungskräfte mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Dammstraße ist vollgesperrt, die Löscharbeiten der Feuerwehr dauern aktuell an. Die Polizei hat eine Strafanzeige zu einem Brandstiftungsdelikt aufgenommen, die weiteren Ermittlungen führt in der Folge die Kriminalpolizei. Stand: 08:20 Uhr
Zwei Lampen regelrecht geschmolzen
Vor dem Brandereignis im Wohnhaus war ein Feuer direkt im Bahnhofstunnel ausgebrochen, dabei wurden abgelegte Paletten sowie die Wandfassade aber auch die Beleuchtungseinrichtung beschädigt, die Hitzeentwicklung war so stark, das eine Lampe im Tunnel schmelzte. Ob beide Brände von heute Morgen im Zusammenhang stehen, ist noch unklar.
Nachtrag: 14.54 Uhr/31. März 2026 - Meldung der Stadt Nauen - Nach einem Brand in einem Keller eines mehrstöckigen Wohnhauses am frühen Dienstagmorgen (31. März) in der Dammstraße in Nauen konnten die Löscharbeiten um 09:37 Uhr für beendet erklärt werden. Um 04:57 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Kellerbrand alarmiert. Zuvor hatte es bereits einen Holzpaletten- Brand am Nauener Bahnhof gegeben. - Infolge des Kellerbrandes mussten insgesamt 21 Personen aus dem Gebäude gerettet werden. Drei Betroffene wurden aufgrund von Rauchgasinhalation in ein Krankenhaus gebracht. Bürgermeister Dr. Michael Wiebersinsky, der sich vor Ort ein Bild von der Lage machte, sagte: „Nach aktuellem Stand gibt es glücklicherweise keine schwerwiegenden Verletzungen.
Mein besonderer Dank gilt allen eingesetzten Kräften, die mit großem Engagement und Professionalität gearbeitet haben." Sein ausdrücklicher Dank gehe dabei auch an die Freiwillige Feuerwehr Wustermark, die die Nauener Einsatzkräfte tatkräftig bei den Löscharbeiten unterstützt habe, so das Stadtoberhaupt. Ebenso bedankt sich die Stadt beim ASB-Heim Nauen in der Dammstraße, das kurzfristig seine Kantine zur Verfügung stellte, um die vorübergehend obdachlos gewordenen Bewohner unterzubringen. „Große Anerkennung gilt außerdem der Klinik Nauen, die die Einsatzkräfte während des Einsatzes mit Verpflegung versorgt hat“, so Wiebersinsky weiter. Die Dammstraße musste während der Löscharbeiten zeitweise gesperrt werden. Die Ermittlungen zur Brandursache in der Zuständigkeit der Polizei.
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