Kreis Oberhavel - Löwenberger Land – Ein schwerer Doppelunfall ereignete sich am heutigen Morgen auf der Bundesstraße 96 nahe dem Abzweig nach Gutengermendorf gegen 07.00 Uhr. Ein 41-jähriger Fußgänger wurde nacheinander von zwei PKW aus dem Landkreis Oberhavel angefahren und erlitt schwere Kopf- und Oberkörperverletzungen, die allerdings als nicht lebensbedrohlich eingeschätzt wurden.
Er wurde ins Krankenhaus Neuruppin gebracht. Nach gegenwärtigem Ermittlungsstand wurde der polnische Staatsbürger zunächst gegen 06.50 Uhr von einer 39-Jährigen mit einem Hyundai Atos angefahren. Und als er sich wieder erhoben hatte, kollidierte er noch mit einem Opel Zafira. Die 39-Jährige fuhr zunächst bis zum nächsten Abzweig weiter, hielt dann an und verständigte ihren Mann und die Polizei. Sie wurde unter schwerem Schock stehend in das Krankenhaus Oranienburg gebracht. Die Bundesstraße wurde zeitweise komplett gesperrt. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar. Bereits am Vorabend gegen 23.00 Uhr war der 41-jährige Pole leicht bekleidet als Fußgänger an der Landesstraße 223 zwischen Hindenberg und dem Abzweig nach Heinrichsfelde aufgefallen. Aufgrund möglicher psychischer Probleme war er zunächst durch einen Rettungswagen ins Krankenhaus Gransee gebracht und dort nach einer Untersuchung am heutigen Morgen wieder entlassen worden. Heute kurz vor 10.00 Uhr meldete sich ein Rheinsberger bei der Polizei und wollte seinen 41-jährigen Untermieter als vermisst melden. Ihm wurde Auskunft erteilt und er wurde ans Krankenhaus verwiesen.



