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Update: 20.31 Uhr/Nauen - Erstmeldung - Zu einer blutigen Auseinandersetzung kam es heute im Asylheim der Stadt Nauen, hier wurde nach ersten Erkenntnissen eine 28-Jähriger Asylbewerber im Streit erstochen. Die Polizei ist mit mehreren Einsatzwagen am Ort.

Die Spezialisten der Kriminalpolizei haben erste Ermittlungen sowie die Tatortarbeit aufgenommen. Nähere Einzelheiten zu der Tat folgen später.  

Nachtrag - Übergangswohnheim für Asylsuchende Somalier verstirbt nach Messerangriff durch Landsmann Samstag, 18. März 2017, 12:15 Uhr Am Samstag kam es zur Mittagszeit im Hausflur des Nauener Übergangswohnheims für Asylsuchende zu einer zunächst verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei somalischen Asylbewerbern (26 und 29 Jahre). Das Streitgespräch eskalierte, indem aus bislang ungeklärter Motivlage der 26-jährige ein Messer gezogen und auf seinen 29 Jahre alten Landsmann eingestochen haben soll.

Dabei wurde der 29-jährige so schwer verletzt, dass er noch vor Ort seinen schweren Verletzungen erlegen ist. Der Beschuldigte wurde durch Polizeieinsatzkräfte noch im Asylheim angetroffen und ohne Gegenwehr vorläufig festgenommen. Er wurde anschließend ins Polizeigewahrsam der Polizeiinspektion Havelland gebracht, wo er in Kürze, unter Beiwohnen eines Dolmetscher vernommen werden wird. Zum Tatmotiv, bzw. dem Auslöser des vorangegangenen Streites liegen derzeit keine Erkenntnisse vor. Die Mordkommission der Kriminalpolizei in der Polizeidirektion West hat die Ermittlungen aufgenommen und ermittelt zu einem Tötungsdelikt. Stand: 18. März 2017, 15:30 Uhr

 

Bestatter kümmern sich um den Leichnahm

Die Spurensicherung am Tatort

Tatortgruppe der Polizei Land Brandenburg Asylheim 

Quelle: PD-West, onlinemedien, Nachtrag: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Potsdam und der Polizeidirektion West