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Havelland – Funkstadt Nauen – Suppenparty an der Kirche in Lietzow ging am 14. März 2026 in die dritte Runde mit wieder steigenden Besucherzahlen, selbst die extra größeren Mengen an Suppen, auch schon wieder zu wenig. Der Förderverein Dorfkirche Lietzow e.v. mit seinen ca. 10 Mitglieder, schaffte dieses Jahr extra mehr Platz, auch gab es viel mehr Suppen zur Auswahl darunter sogar vegan, in 24 großen Töpfen. Auf heiße Getränke wie Kaffee, Glühwein oder Softgetränke musste auch niemand verzichten. Doch wie die ersten Organisatoren und Ihre Helfer (Freunde für Lietzow e.v.) nach der ersten Stunden mit kurzen mitteilten, "Wir wurden diesmal regelrecht vom Besucheransturm überrannt".

Das Fest startete eigentlich erst um 14.30 Uhr und sollte bis 19 Uhr andauern, dazwischen sorgte die Dorfkirche mit einem Chor für Musik. Auch die modernisierte Orgel wurde dabei eingeweiht. Die weiteren Besucher bekamen dann schon um 16 Uhr keine Suppe mehr ab. Es wurden etwa 250 bis 300 Portionen verkauft. Beim ersten Suppenfest zählte man ca. 80 Besucher, bereits am zweiten Fest, 2025 waren es schon über 200 Menschen, die sich von den Suppen verwöhnen ließen. Das konnte nur fürs dritte Fest dieser Art bedeuten, mehr Platz, mehr Partyzelte aber vor allem mehr Suppen. Bei den ersten beiden Suppenevents blieb sogar noch Reste übrig.

Man munkelt, dass es dieses Jahr mehr Veranstaltungshinweise in den Medien dem Verein mehr Besucher bescherten, das die Suppen wirklich einen guten Ruf haben könnte, durchaus der wahre Grund für den großen Erfolg des Suppenfestes im Nauener Ortsteil Lietzow sein. Das Wetter war zwar etwas trübe aber spielte mit, die positive Stimmung vor Ort sorgte, sorgte bei allen Helfern für einen stressfreien verlauf. Alle Einnahmen aus dem Fest kommen wie immer der Dorfkirche zugute, die sich weiter in der Modernisierung befindet, dafür laufen bereits Reparaturarbeiten.

Die Glocke in der Kirchturmspitze soll dann auch wieder zu Ostern richtig Leuten, derzeit gelinkt dies nur durch Tontechnik. Neu ist die Art von Fest zwar für die Region Nauen und vielleicht auch in Brandenburg, bekannt ist sie auch durchaus in Rheinland-Pfalz, in Marburg sogar seit Zweijahrzehnte sowie auch in der Stadt Lahr, kommt aber ursprünglich aus Frankreich. Es ist auch interessant zu Wissen das die erste Suppe in Mesopotamien vor etwa 6000 Jahren gekocht wurde. Der Nauener Bürgermeister Dr. Michael Wiebersinsky, ist extra zeitig gekommen, als hätte er es schon erahnt, dass es nicht lange mehr reichen wird. Als Erfolg kann das 3. Suppenfest nun verbucht werden, dem Verein stellt es für das vierte Fest sicherlich vor größeren Herausforderungen.