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Es gibt viele Thermoplaste – doch in Sachen Gewicht, Robustheit und Kosteneffizienz führen nur wenig Wege am Polypropylen vorbei. Auch und gerade für Brandenburgs Mittelstand von Automobil bis Verpackungsindustrie handelt es sich um ein geradezu unverzichtbares Material. So enthält jeder Pkw bis zu 150 kg Kunststoffe – und Polypropylen (PP) macht ein ganzes Drittel davon aus. Insbesondere in Herstellungsverfahren wie dem Kunststoffspritzguss kann PP seine Qualitäten voll und ganz ausspielen. Für spezialisierte, zuliefernde Unternehmen wie HSVTMP ist dieser Kunststoff also ein wichtiges Rückgrat.

Was macht PP so attraktiv?

In der Welt der Kunststoffe nimmt PP aus verschiedenen Gründen einen besonderen Stellenwert ein. So ist Polypropylen mit einer Dichte von rund 0,9 g/cm³ ein im Vergleich zu vielen anderen Kunststoffen ein Leichtgewicht. Gleichzeitig erweist es sich auch bei Temperaturschwankungen als

  • formstabil,

  • chemisch widerstandsfähig,

  • und preisgünstig.

Dass es sich für den direkten Kontakt mit Lebensmitteln eignet und hervorragend wiederverwenden lässt, unterstreicht seine Alltagstauglichkeit zusätzlich. Kein Wunder also, dass man es neben dem erwähnten Pkw auch in jedem Haushalt findet – vom Flaschenverschluss über die Lagerkiste und das Outdoor-Spielzeug bis zum Gehäuse technischer Geräte.

 

Brandenburg baut auf Polypropylen

Die Frage „Welche Eigenschaft hat Polypropylen?“ lässt sich also breit gefächert beantworten – und ist auch für die Brandenburger Wirtschaft von Bedeutung. Denn schon seit vielen Jahren setzen auch die hiesigen Unternehmen bei Kunststoffteilen gerne auf PP. Alleine durch das Tesla-Werk in Grünheide hat sich der Bedarf allerdings noch einmal deutlich erhöht. Schließlich bestehen viele Teile des populären Elektroautos aus dem besagten Kunststoff.

  • Innenverkleidungen,

  • Stoßfängerabdeckungen,

  • Luftkanäle,

  • Halter

  • und Clips

sind nur einige von vielen möglichen Beispielen. In der Regel werden die Komponenten digital geplant, bevor man Prototypen per 3D-Druck haptisch greifbar macht. Wenn alles passt, kommen auf Kunststoffspritzguss spezialisierte Unternehmen wie HSVTMP ins Spiel: Anhand der digitalen Vorlage produziert man die benötigten Komponenten dort in Sekundenschnelle. Selbstverständlich stets in bester Qualität.

Im bestellenden Unternehmen erfolgt anschließend die passgenaue Endfertigung, bevor die bestellten Produkte ausgeliefert werden.

 

Wiederverwendung von PP? Kein technisches Problem

Polypropylen ist wie geschaffen für die stoffliche Wiederverwendung. Daher spielt der Kunststoff auch bei der steigenden Recyclingquote eine immer wichtigere Rolle. Hier gibt es allerdings noch Luft nach oben: Derzeit werden deutschlandweit nur rund 38 % der genutzten Kunststoffe recycelt. Da die Rohstoffkosten stetig ansteigen und die Wiederverwendung von PP zudem signifikante Mengen an CO² einspart, wird sich hier in naher Zukunft aber einiges bewegen. Modernste Abfallsortieranlagen kapitulieren auch nicht vor dem oft kniffeligen Materialmix vieler entsorgter Produkte - sondern liefern sortenreine, für die erneute Verwendung geeigneter Rezyklate. PP ist dabei ein Beispiel unter vielen, allerdings eines der wichtigsten.

 

Fazit: PP ist ein echter Alltagspolymer

Manch ein Material ist besser als sein Ruf. Polypropylen etwa erweist sich auf den zweiten Blick als erstaunlich nachhaltig und prinzipiell beliebig oft wiederverwertbar. da es sich um den meistgenutzten Kunststoff handelt, steckt hier also gewaltig viel Potenzial. Eine Recyclingquote von 100 % mag illusorisch sein – doch schon aufgrund der kurzen Wege zwischen Brandenburgs Infrastruktur wird man sich der perfekten Kreislaufwirtschaft gerade hier immer weiter annähern.