Landkreis Havelland - Funkstadt Nauen - Am Dienstag (1.9.) ist der Startschuss für ein wichtiges Projekt zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur in Nauen gefallen. Im Rahmen der Bike+Ride-Offensive entstehen am Bahnhof moderne und sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. Damit wird die umweltfreundliche Verknüpfung von Fahrrad und Bahn weiter gestärkt. Geplant sind unter anderem Doppelstock-Fahrradabstellanlagen, die eine besonders platzsparende Unterbringung einer größeren Zahl von Fahrrädern ermöglichen. Ergänzend werden Sammelschließanlagen geschaffen, in denen Fahrräder sicher und geschützt abgestellt werden können.
„Mit den neuen Fahrradabstellanlagen schaffen wir ein konkretes Angebot für alle, die in Nauen und darüber hinaus gerne mit dem Fahrrad unterwegs sind“, sagt Nauens Bürgermeister Dr. Michael Wiebersinsky. „Als passionierter Radfahrer weiß ich selbst, wie wichtig gute und sichere Abstellmöglichkeiten sind. Gerade am Bahnhof können Fahrrad und Bahn hervorragend miteinander verbunden werden. Das macht den Umstieg attraktiver und ist ein wichtiger Beitrag zu einer modernen und nachhaltigen Mobilität.“ Das Projekt wird im Rahmen der Bike+Ride-Offensive in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, der DB InfraGO AG und der Stadt Nauen, Förderkennzeichen: 67K33198, http://www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie realisiert.

Foto: Stadt Nauen/ Faltin (Auf dem Bahnhofsvorplatz haben die ersten Bauarbeiten für die neuen Fahrradabstellanlagen begonnen.)
Von den neuen Anlagen profitieren insbesondere Pendlerinnen und Pendler: Sie können künftig ihr Fahrrad sicher und komfortabel am Bahnhof abstellen und ihre Fahrt anschließend mit der Bahn fortsetzen. Damit wird das Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel auch für die Wege zum und vom Bahnhof attraktiver. Die Bauarbeiten haben am 1. September 2026 begonnen und werden voraussichtlich bis Ende des Jahres andauern. Während der Bauphase kann es im Bereich des Bahnhofsvorplatzes zu Einschränkungen kommen. Die Stadt Nauen bittet Bürgerinnen und Bürger sowie Reisende um Verständnis.



