Havelland - Zu einer Schlägerei zwischen mindestens zwei Bewohner der Flüchtlingsunterkunft (Ehe. Möbel Agon) kam es in den frühen Morgenstunden in Falkensee. Nach einem Medienbericht wurde dabei eine Person verletzt.
Die beiden Bewohner der Unterkunft sollen bei der Auseinandersetzung auch das Sicherheitspersonal attackiert haben. Es hat am Einsatzort eine Festnahme gegeben.
Nachtrag - Dienstag, den 22.03.2016, 00.45 Uhr Auf Grund von Meinungsverschiedenheiten kam es am frühen Dienstagmorgen in einer Asylbewerberunterkunft in Falkensee zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung und dann zu Handgreiflichkeiten zwischen einem 18-jährigen aus der russischen Förderation stammenden Asylbewerber und einem 18-jährigen Asylbewerber aus Syrien. Im Verlauf der Streitigkeiten schlug der alkoholisierte 18-Jährige aus der russischen Förderation (1,07 Promille) mehrmals dem Syrer mit der flachen Hand ins Gesicht, während ein weiterer aus der russischen Förderation stammender Asylbewerber (24) den Syrer festhielt. Weitere Bewohner der Unterkunft, die an den Streitigkeiten nicht beteiligt waren, reagierten sehr emotional auf die Auseinandersetzung. Mitarbeitern des Wachschutzes gelang es, die Lage zu beruhigen. Sie verständigten auch die Polizei. Während der Klärung des Sachverhaltes durch die Polizei, rastete der alkoholisierte 18-jährige Tatverdächtige aus der russischen Förderation plötzlich unvermittelt erneut aus und attackierte seine Mutter, die er zu Boden schubste. Polizeibeamten gelang es unter Einsatz einfacher körperlicher Gewalt den Gewalttäter dingfest zu machen. Er wurde ins Gewahrsam der Polizeiinspektion Havelland verbracht, aus dem er nach seiner Ausnüchterung und nachdem er sich beruhigt hatte, am Dienstagvormittag entlassen wurde. Gegen ihn und seinen Landsmann, der den Geschädigten festhielt, ermittelt die Polizei nun wegen gefährlicher Körperverletzung. Der geschädigte Syrer erlitt leichte Verletzungen im Gesicht, musste aber nicht ärztlich behandelt werden. Die Mutter des Tatverdächtigen erlitt keine körperlichen Verletzungen, musste aber auf Grund der Vorkommnisse mit Kreislaufproblemen ambulant behandelt werden. Die Polizei war mit mehreren Einsatzmitteln am Ort des Geschehens.
Quelle: bz.de,pd-west



