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Kennen Sie alle Features von Google Docs? Die Spracheingabe sollten Sie ausprobieren. Wir verraten, was diese kann und wo Ihr Nutzen davon ist.

Google Docs und die Spracheingabe

Sicherlich hat der eine oder andere von Ihnen, werte Leser, schon Erfahrung mit den Google Docs gemacht. Wie der Name schon verrät, ist das ein Feature, das allen Google-Nutzern zur Verfügung steht. Es ist eine Art kostenloser Ersatz für MS Word, wobei man direkt im Browser seinen Text schreibt – inklusive aller gewohnten Formattiermöglichkeiten, automatischer Rechtschreibkontrolle und vielem mehr. Und dieser Text wird dann automatisch im Google Drive gespeichert. Dort kann man ihn mit anderen Teilen, Lese- oder Schreibrechte nach Belieben vergeben.

Wer beispielsweise seine Erfahrungen über das Online Casino https://icecasino.com/de mit seinen Freunden teilen und denen auch die Möglichkeit geben möchte, aktiv Ergänzungen vorzunehmen, kann das mit Hilfe der Google Docs bestens tun und sich so aufwändige Blog-Artikel und dergleichen sparen. Es war nie einfacher, gemeinsam an Dokumenten zu arbeiten. Das Schönste ist, dass die Entwicklung bei Google niemals stillsteht. Kennen Sie die Spracheingabe schon?

Die Spracheingabe bei Google Docs

Tatsächlich ist diese Funktion nicht wirklich neu. Und dennoch wissen viele nicht, dass es sie gibt. Man kann entweder in Google Docs oder auch in Vortragsnotizen der Google Präsentationen mittels Spracheingabe – also via Mikrofon – Texte kreieren und editieren. Google Docs ist dabei keineswegs nur mehr nur auf Chrome zu bedienen, sondern diese Funktion kann in der neuesten Version mit Chrome, Firefox oder auch Edge und Safari genutzt werden. Die Frage ist: Wie geht das?

So funktioniert die Spracheingabe

Im Grunde sind nur wenige Schritte notwendig, um das zu realisieren:

  1. Mikro einschalten

  2. Spracheingabe starten

  3. Fehlerkorrektur aktivieren

  4. Korrektur vornehmen

  5. Fertig

Mikrofon einschalten

Natürlich braucht es ein Eingabegerät. Sonst kann der Computer nicht „hören“, was Sie sagen. Ein Mikrofon muss also verbunden und eingeschaltet sein. Und es muss funktionieren. Den Funktionstest kann man via Hardware-Test machen. Wie Ihr Mikrofon genau funktioniert, müssen Sie selbst nachlesen. Jedes ist ein bisschen anders. Wir können keine allgemein gültige Vorgangsweise anbieten. Etwaige Einstellungen finden sich bei Windows aber in der Systemsteuerung. Dort kann man das Mikro konfigurieren, aktivieren und testen.

Spracheingabe starten

Nun erstellt man beispielsweise ein neues Google Dokument. Das bedeutet, dass man Google Docs öffnet, ein neues Dokument erstellt. Ist die Eingabemaske offen, klicken Sie auf „Tools“ und dort auf „Spracheingabe“. Jetzt sehen Sie eine kleine Schaltfläche mit einem Mikrofon-Symbol. Wenn Sie bereit sind, klicken Sie darauf. Sprechen Sie deutlich, mit gewöhnlicher Lautstärke und Geschwindigkeit. Satzzeichen und dergleichen müssen Sie natürlich ebenfalls diktieren. Am Ende klicken Sie erneut auf das Mikrofonsymbol. Die Aufnahme ist beendet.

Sollten Sie die Spracheingabe in einer Google Präsentation nutzen möchten, klicken Sie dort auf „Tools“ und „Spracheingabe für Vortragsnotizen“. Dann verfahren Sie gleich wie vorhin beschrieben.

Fehlerkorrektur aktivieren

Es gibt eine Möglichkeit, die Fehler schon während der Spracheingabe zu korrigieren. Man muss nur den Cursor an die entsprechende Stelle setzen und den Fehler korrigieren. Dazu muss das Mikrofon löblicherweise nicht ausgeschaltet werden. Wenn der Fehler korrigiert ist, einfach den Cursor wieder an die Stelle setzen, wo man mit der Spracheingabe fortsetze möchte. Und weiter diktieren.

Google Docs bietet eine automatische Korrektur an. Das bedeutet, dass Worte, die nicht eindeutig erkannt werden, grau unterstrichen werden. Dann macht Google Vorschläge für Alternativen. Einfach auf einem solchen Wort mit der rechten Maustaste klicken, dann aus der vorgeschlagenen Liste das Passende auswählen.

Die Liste der Sprachen und Sprachvarianten, die von der Spracheingabe erkannt und unterstützt werden, ist lang. Deutsch gehört logischerweise dazu. Ebenso Englisch (inklusive verschiedener Landesversionen), oder Spanisch, Arabisch, Italienisch … es dürften an die oder über 100 Sprachen sein, die erkannt werden.

Satzzeichen müssen natürlich diktiert werden. Im Deutschen ist das einfach. Das, was fällig ist, muss gesagt werden. Beispielsweise „Punkt“ oder „Komma“ oder auch „Ausrufezeichen“ oder „Neue Zeile“. Es gibt eine ganze Liste solcher Kommandos. Es braucht ein wenig Übung bis man sich daran gewöhnt, dann geht das aber zuverlässig.

Man kann mittels Sprachbefehl aber auch Formatierungen vornehmen. Wie diese Befehle lauten, kann man ebenfalls bei Google Docs direkt nachlesen. Gut zu wissen ist, dass die Befehle derzeit nur in Englischer Sprache verfügbar sind. Wer deutschen Text diktiert, kann leider keine englischen Sprachbefehle geben.

Korrektur vornehmen

Jeder Text sollte natürlich nochmal quergelesen werden. Denn Fehler können und sollen reduziert werden. Einfach händisch dort nachbessern wo es nötig ist. Dann erspart man sich spätere Peinlichkeiten.

Die Google Docs sind inzwischen eine echte Bereicherung und Alternative zu MS Word. Es beherrscht viele Funktionen und kostet nichts. Weil sogar Sprachsteuerung mit dabei ist, ist es Word in dieser Disziplin sogar überlegen. Das ist doch was, oder? Das sollten Sie auf alle Fälle ausprobieren.