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Globalisierung ist keine Zukunft mehr, sondern längst Teil der täglichen Unternehmenspraxis. Ob Produktion, Softwareentwicklung oder Kundenservice. Vieles ist heute mit einem internationalen Geflecht aus Partnern und Dienstleistern verbunden.
Oftmals werden Aufgaben an externe Spezialisten abgegeben, damit Abläufe reibungsloser funktionieren und Kosten überschaubar bleiben. Während Outsourcing in vielen Firmen schon selbstverständlich geworden ist, sorgt Offshoring dagegen oft noch für Diskussionen und hinterlässt eine gewisse Unsicherheit.
Aktionswoche „Zu gut für die Tonne“ - Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche von „Zu gut für die Tonne!“ vom 29. September bis 06. Oktober setzen sich das Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg und die Verbraucherzentrale Brandenburg für einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln ein.
Dazu erklärt Hanka Mittelstädt, Ministerin für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz: „Um für das Thema Lebensmittelverschwendung auf Landesebene zu sensibilisieren, setzen wir es ab jetzt regelmäßig auf die Agenda unseres neu gegründeten Runden Tisches Ernährungswirtschaft. Und wir werden im gemeinsamen Dialog mit den Akteuren aus der Ernährungswirtschaft geeignete Maßnahmen entwickeln, um die Lebensmittelverschwendung zu begrenzen. Unser Ministerium fördert die Verbraucherzentrale und damit auch ihre Arbeit gegen Lebensmittelverschwendung seit vielen Jahren.“
Christian A. Rumpke, Geschäftsführer der Verbraucherzentrale Brandenburg: „Es bedarf eines bewussteren Umgangs mit Lebensmitteln: vom Produzenten über den Supermarkt bis zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern. So sollte der Handel auch kleine Verpackungsgrößen, Obst und Gemüse nach individuellem Gewicht statt einem Stückpreis sowie Produkte mit verschiedenen Reifegraden anbieten.
Es gibt viele Thermoplaste – doch in Sachen Gewicht, Robustheit und Kosteneffizienz führen nur wenig Wege am Polypropylen vorbei. Auch und gerade für Brandenburgs Mittelstand von Automobil bis Verpackungsindustrie handelt es sich um ein geradezu unverzichtbares Material. So enthält jeder Pkw bis zu 150 kg Kunststoffe – und Polypropylen (PP) macht ein ganzes Drittel davon aus. Insbesondere in Herstellungsverfahren wie dem Kunststoffspritzguss kann PP seine Qualitäten voll und ganz ausspielen. Für spezialisierte, zuliefernde Unternehmen wie HSVTMP ist dieser Kunststoff also ein wichtiges Rückgrat.
Weiterlesen: Aus dem Spritzguss nicht wegzudenken: Polypropylen
Notbremsassistent, Spurhalteassistent oder intelligenter Geschwindigkeitsassistent: Seit Juli 2024 sind zahlreiche Assistenzsysteme in Neuwagen aufgrund einer EU-Verordnung verpflichtend. Ziel ist es, die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen.
Es gibt Erfindungen, die sich erst auf den zweiten oder dritten Blick als genial erweisen. So etwa die Luftpolsterfolie, die im Jahr 1957 von den amerikanischen Ingenieuren Alfred Fielding und Marc Chavannes als klassische Garagenerfindung ersonnen wurde. Als Zweck hatten die Tüftler allerdings eine futuristische Tapete mit „Weltraumoptik“ im Sinn – was sich trotz des vorherrschenden Zeitgeistes nicht durchsetzen konnte. Dafür erkannten Fielding und Chavannes die stoßdämpfenden Eigenschaften ihrer Folie als den eigentlichen Clou. Grund genug für ein Patent und die Gründung eines bis heute in der Herstellung von Verpackungen führenden Unternehmens. Welch große Bedeutung ihr Produkt auch im Brandenburg der 2020er spielen würde, konnten die Erfinder natürlich nicht vorausahnen. Und auch nicht, dass heute jedes Kind die Frage „Was sind Luftpolstertaschen?“ beantworten kann.
Die Landeshauptstadt bittet alle Potsdamerinnen und Potsdamer, auf eine korrekte Trennung des Bio-Abfalls zu achten. Pflanzen- und Speisereste, Filtertüten mit Kaffee, Obst- und Kartoffelschalen und andere biologische Stoffe gehören in die Bioabfall-Behälter, Fremdstoffe wie Folien, Glas und mineralisches Katzenstreu nicht. Eine effektive Abfallverwertung ist maßgeblich von der Qualität der Abfalltrennung in den Haushalten abhängig. Seit Juli 2025 erfolgt die Anlieferung der Potsdamer Bioabfälle in die Anlage Schwanebeck, wo der Potsdamer Bioabfalll angemessen und umweltfreundlich verwertet wird.
Weiterlesen: Nützliche Tipps der Abfallberatung – Neues zum Potsdamer Bioabfall