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Das News-Magazin in Brandenburg

Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg - In der vergangenen Nacht wurden Einsatzkräfte wegen eines Tötungsdelikt nach Kreuzberg alarmiert. Nach ersten Erkenntnissen soll es gegen 23 Uhr bei einer Hochzeitsfeier in einem Objekt an der Skalitzer Straße zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei 29-jährigen Männern gekommen sein. Im Zuge dessen habe der Tatverdächtige sein Gegenüber mit einem Messer angegriffen und ihm eine Stichverletzung im Brustbereich zugefügt. Andere Hochzeitsgäste hielten den Angreifer bis zum Eintreffen der Polizeieinsatzkräfte fest.

Nach Bewertung aller Umstände und Erkenntnisse sowie der Abwägung sämtlicher Interessen – insbesondere des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit – hat die Polizei Berlin die für morgen, den 31. Dezember 2023 bis zum 1. Januar 2024, in der Zeit von 22.30 Uhr bis 1 Uhr, angezeigte Versammlung „No Celebration During Genocide“ sowie die Durchführung jeder Ersatzveranstaltung am 31. Dezember 2023 und 1. Januar 2024 in Berlin verboten.

In der vergangenen Nacht wurde ein Mitarbeiter eines Restaurants in Haselhorst überfallen. Nachdem der 41-Jährige das Restaurant gegen 23.30 Uhr verlassen hatte, sollen zwei bislang Unbekannte ihn verfolgt, ihm ein Behältnis mit den Tageseinnahmen entrissen und ihn auf den Kopf geschlagen haben. Anschließend soll sich das Duo zunächst zu Fuß in Richtung Zitadellenweg begeben haben, dann aber zur Straße Am Juliusturm zurückgekehrt und mit einem dort geparkten Auto in Richtung Nonnendammallee geflüchtet sein.

Berlin-Reinickendorf - In der vergangenen Nacht wurden Einsatzkräfte wegen eines Einbruchs in ein Juweliergeschäft nach Tegel alarmiert. Nach ersten Erkenntnissen sollen Unbekannte gegen 5 Uhr mit einem Wagen in das Schaufenster des Ladens in der Berliner Straße gefahren sein und Schmuck aus der Auslage entwendet haben. Anschließend flüchteten die Tatverdächtigen unerkannt in Richtung Grußdorfstraße.

Am heutigen 24. Dezember 2023 sind in den frühen Morgenstunden zwei Patienten aus dem Krankenhaus des Maßregelvollzugs in Wittenau ausgebrochen. Die ärztliche Leitung des Krankenhauses des Maßregelvollzugs stuft die beiden Männer aufgrund ihrer psychischen Erkrankungen als gefährlich ein. Bei der Flucht sind darüber hinaus zwei Mitarbeiterinnen verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 34-jähriger Untergebrachter des Maßregelvollzugs im Olbendorfer Weg gegen 3.30 Uhr eine 45-jährige Krankenschwester unter einem Vorwand zu sich gerufen und diese dann mit einer Pfanne angegriffen haben.

Mitte/Tempelhof-Schöneberg/Neukölln - Die Polizei Berlin wird auch in der diesjährigen Silvesternacht, wie an jedem Tag, für die Sicherheit der Berlinerinnen und Berliner sowie aller Berlinbesuchenden im Einsatz sein. Dabei wird es auch zu diesem Jahreswechsel Bereiche in Berlin geben, in denen das Mitführen und Verwenden von Pyrotechnik verboten beziehungsweise untersagt sein wird. Die Verbotsbereiche befinden sich am Alexanderplatz, im Bereich des Steinmetzkiezes in Schöneberg und auf einem Teil der Sonnenallee sowie angrenzender Nebenstraßen. Darüber hinaus ist die Verwendung von Pyrotechnik innerhalb des Veranstaltungsbereiches der Silvesterfeier am Brandenburger Tor seitens der Veranstalter untersagt.